Gipsfaserplatte 12,5 mm (1500 × 1000 mm)
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Gipsfaserplatte 12,5 mm (1500 × 1000 mm)

12,5 mm · 1500 × 1000 mm (1,5 m²) · scharfkantig (SK)

Gipsfaserplatte 12,5 mm 1500 × 1000 mm nach DIN EN 15283-2 (Typ GF-W1/W2 C1 I, nichtbrennbar Euroklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1) mit scharfkantig (SK). Plattendicke 12,5 mm, Plattenfläche 1,5 m² je Stück (Flächengewicht ca. 14,5 kg/m², Stückgewicht ca. 21,8 kg). Geeignet für hochbelastbare Trennwände, Deckenbekleidungen, Dachausbau, häusliche Feuchträume sowie tragende Wandscheiben im Holzrahmenbau.

Plattendicke wählen 12,5 mm
Plattendicke
Plattenformat und Kante wählen 1500 × 1000 mm
Plattenformat und Kante

Menge wählen

Stk
10 Stk

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Gipsfaserplatte 12,5 mm (1500 × 1000 mm). Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Rohdichte
ca. 1.000 bis 1.250 kg/m³ (ca. 1.150 ± 50 kg/m³)
Brandverhalten
A2-s1, d0
Plattenformate
Einmann: 1500 × 1000 mm (1,50 m²) · Großformate: 2500 × 1250 mm (3,125 m²), 3000 × 1250 mm (3,75 m²), 2540/2600 × 1250 mm (TB-Kante)
Flächengewicht
10 mm: ca. 11,5 kg/m² · 12,5 mm: ca. 14,5–15,0 kg/m² · 15 mm: ca. 17,5–18,0 kg/m² · 18 mm: ca. 21,0 kg/m²
Biegezugfestigkeit
≥ 4,5 bis ≥ 5,5 N/mm²
Wärmeleitfähigkeit λ R
ca. 0,32 W/(m·K)
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ
ca. 13
Plattendicke
12,5 mm
Plattenformat und Kante
1500 × 1000 mm
Norm
DIN EN 15283-2
Kante
scharfkantig (SK)
Material
Gipsfaser, homogen
Dicke num (mm)
12,5 mm
Fläche je Platte (m²)
1,5
Flächengewicht (kg/m²)
14,5
Deckflaeche m2
1,5
Gewicht kg stk
21,8
Fläche je Stück (m²)
1,5
Flaeche pro platte m2
1,5
0
12,5 mm (Typ GF-W1/W2 C1 I nach DIN EN 15283-2 & ETA)
1
1500 × 1000 mm (1,5 m² je Platte)
2
scharfkantig (SK) (für Klebe- oder Spachtelfuge)
3
ca. 14,5 kg/m² · ca. 21,8 kg je Platte
4
Geeignet für häusliche Bäder und Feuchträume (W0-I bis W2-I)
5
Euroklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1
Anfrageeinheit
Stk
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Produktbeschreibung

Gipsfaserplatten nach DIN EN 15283-2 (Typ GF-W1/W2 C1 I) bestehen aus einem durchgehend faserarmierten, hochverdichteten Gemisch aus Gips und Zellulosefasern. Sie vereinen Feuerschutzplatte (nichtbrennbar A2-s1, d0), Feuchtraumplatte, Schallschutzplatte und statisch mitwirkende Holzbauplatte in einem einzigen Plattenwerkstoff. Sie wählen in zwei Stufen: zuerst die Plattendicke (10 mm, 12,5 mm, 15 mm oder 18 mm), danach das Plattenformat (handliches Einmannformat 1500 × 1000 mm = 1,50 m² oder raumhohes Großformat 2500 × 1250 mm = 3,125 m², 3000 × 1250 mm = 3,75 m² bzw.

Vollständige Produktbeschreibung

Großformat mit abgeflachter TB-Kante). Zur Befestigung und Fugenausbildung verwenden Sie die abgestimmten Gipsfaser-Schrauben mit Fräsrippen-Senkkopf sowie Gipsfaser-Fugenspachtel oder PU-Fugenkleber.

  • 12,5 mm Gipsfaserplatte · 1500 × 1000 mm (1,5 m²)
  • Kantenform: scharfkantig (SK) · ca. 21,8 kg/Platte
  • Feuerschutz (A2-s1, d0), Feuchtraum & Schallschutz in einer Platte

Material und Eigenschaften

Rohdichte
ca. 1.000 bis 1.250 kg/m³ (ca. 1.150 ± 50 kg/m³)
Brandverhalten
Euroklasse A2-s1, d0 (nicht brennbar nach DIN EN 13501-1)
Plattenformate
Einmann: 1500 × 1000 mm (1,50 m²) · Großformate: 2500 × 1250 mm (3,125 m²), 3000 × 1250 mm (3,75 m²), 2540/2600 × 1250 mm (TB-Kante)
Flächengewicht
10 mm: ca. 11,5 kg/m² · 12,5 mm: ca. 14,5–15,0 kg/m² · 15 mm: ca. 17,5–18,0 kg/m² · 18 mm: ca. 21,0 kg/m²
Biegezugfestigkeit
≥ 4,5 bis ≥ 5,5 N/mm²
Wärmeleitfähigkeit λ R
ca. 0,32 W/(m·K)
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ
ca. 13

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 15283-2
Kantenform
scharfkantig (SK)
Dicke
12,5 mm
Material
Gipsfaser, homogen
Format
1500 × 1000 mm
Fläche je Einheit (m²)
1,5
Dicke num (mm)
12,5 mm
Fläche je Platte (m²)
1,5
Flächengewicht (kg/m²)
14,5
Brandverhalten
A2-s1, d0
Deckflaeche m2
1,5
Gewicht kg stk
21,8
Fläche je Stück (m²)
1,5
Flaeche pro platte m2
1,5

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
CE-Kennzeichnung nach DIN EN 15283-2 / ETA
Systemanforderungen
Nur mit Gipsfaser-Schrauben (Senkkopf mit Fräsrippen) und Gipsfaser-Fugenspachtel bzw. System-Fugenkleber verarbeiten.
Technische Nachweise
Leistungserklärung (DoP), ETA und Verarbeitungsrichtlinie Wand/Decke beachten.
Bemessungsnorm
DIN 18181, DIN 18183-1, DIN 4103-1 sowie DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5 für Holzbau-Aussteifung)
Produktnorm
DIN EN 15283-2 (Faserverstärkte Gipsplatten – Teil 2: Gipsfaserplatten) und ETA für tragende Zwecke im Holzbau
Brandverhalten
Euroklasse A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Trennwände, Vorsatzschalen und Decken im Innenausbau
  • Feuchtraum- und Brandschutzbekleidungen
  • Tragende Beplankung im Holzrahmenbau
  • Stoßfeste Trennwände, Vorsatzschalen und Deckenbekleidungen
  • Dachgeschossausbau und Altbausanierung (Einmannformat)
  • Häusliche Bäder, Küchen und Feuchträume (W0-I bis W2-I)
  • Tragende und aussteifende Wandtafeln im Holzrahmenbau sowie Brandschutzbauteile

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Dachgeschossausbau, Deckenmontage oder Sanierung mit engem Treppenhaus

Einmannplatte 1500 × 1000 mm (1,50 m²) in 10 mm oder 12,5 mm.

Handliches Plattengewicht (ca. 17 bzw. 22 kg) für die Ein-Mann-Montage.

Stirn- und Längsstöße um mindestens 40 cm versetzen; 5–7 mm Spachtelfuge einhalten.

Raumhohe Trennwände und Holzrahmenbau ohne horizontale Querfugen

Großformat 2500 × 1250 mm (3,125 m²) oder 3000 × 1250 mm (3,75 m²) in 12,5 mm oder 15 mm.

Durchgehende raumhohe Beplankung ohne Querstöße für höchste Scheibensteifigkeit und schnelle Verarbeitung.

Montage mit 2 Personen; Klebefuge oder 5–7 mm Spachtelfuge ausführen.

Ausführungen im Überblick

Plattendicke
10 mm, 12,5 mm, 15 mm, 18 mm

Erst die Plattendicke wählen (10 mm für Ausbau/Dachschräge, 12,5 mm als Universalstandard, 15 mm und 18 mm für Holzrahmenbau, Statik und Brandschutz).

Plattenformat und Kante
1500 × 1000 mm, 2500 × 1250 mm, 3000 × 1250 mm, 2540 / 2600 × 1250 mm (TB-/VTF-Kante abgeflacht)

Dann zwischen dem handlichen Einmannformat (1500 × 1000 mm = 1,50 m²) und den geschosshohen Großformaten (2500/3000 × 1250 mm scharfkantig oder 2540/2600 × 1250 mm mit abgeflachter TB-Kante) wählen.

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Montage und Fugenausbildung von Gipsfaserplatten an Wand und Decke

  1. Schritt 1 – Plattendicke (10 bis 18 mm) und Format (Einmannplatte 1,50 m² oder raumhohes Großformat) nach Einsatzbereich und Achsabstand wählen.
  2. Schritt 2 – Unterkonstruktion (CW-/UW-Profile, UA-Profile an Türen oder Holzständer) stellen; Kreuzfugen vermeiden (Querfugen mind. 40 cm versetzen).
  3. Schritt 3 – Vor Montagebeginn Fugentechnik festlegen: Bei Spachtelfuge scharfkantige Platten mit 5–7 mm offenem Fugenspalt montieren; bei Klebefuge PU-Fugenkleber auf die Plattenkante auftragen und Platten bis auf ≤ 1 mm zusammenpressen.
  4. Schritt 4 – Platten von der Mitte bzw. einer Seite beginnend spannungsfrei mit Gipsfaser-Schrauben (Senkkopf mit Fräsrippen, Abstand Wand ≤ 25 cm, Decke ≤ 17 cm) verschrauben.
  5. Schritt 5 – Spachtelfugen und Schraubköpfe mit Gipsfaser-Fugenspachtel nach DIN EN 13963 (bei TB-Kante mit Bewehrungsstreifen) auf Q2 bis Q4 verspachteln.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Hartmetall-Plattenritzer oder Handkreissäge mit Absaugung
  • Trockenbauschrauber
  • Edelstahl-Glättkelle und Spachtel
  • Kartuschenpresse (bei Klebefuge)

Wichtige Hinweise

  • Niemals scharfkantige Gipsfaserplatten ohne Kleber trocken „knirsch“ auf Stoß montieren – für eine risssichere Spachtelfuge sind 5–7 mm Fugenbreite zwingend!
  • Keine normalen Gipskarton-Trompetenkopfschrauben (TN) verwenden – nur Gipsfaser-Schrauben mit Fräsrippen-Senkkopf lassen sich bündig versenken.
  • Plattenstöße über Tür- und Fensteröffnungen stets mindestens 15–20 cm über den Sturzbereich versetzen.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Großformatplatten (45 bis 66 kg je Platte) immer mit zwei Personen oder Plattenheber transportieren und montieren. Beim maschinellen Sägen Staubabsaugung (M-Sauger) und Staubschutzmaske FFP2 nutzen.
Zuschnitt
10 / 12,5 mm mit Hartmetall-Plattenritzer anritzen und brechen; 15 / 18 mm und Ausschnitte mit Handkreissäge (HM-Blatt) und Absaugung schneiden.
Lagerung
Flach liegend auf ebener Palette oder Stapelhölzern (Abstand ≤ 35 cm) trocken im Gebäude lagern.
Entsorgung
Saubere Gipsfaserreste unter Abfallschlüssel 17 08 02 (Baustoffe auf Gipsbasis ohne gefährliche Stoffe) dem Gipsrecycling zuführen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Scharfkantige Gipsfaserplatten ohne Fugenkleber dicht an dicht stoßen, sodass kein Spachtel in den Fugengrund gelangt
  • Gipskarton-Schrauben (Trompetenkopf) statt Gipsfaser-Schrauben (Senkkopf mit Fräsrippen) verwenden
  • Bei einer beidseitig beplankten Trennwand nur die einfache statt der doppelten Wandfläche berechnen
  • Kreuzfugen an den Plattenecken bilden statt die Stöße um mindestens 40 cm zu versetzen
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Unterlagen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich eine Gipsfaserplatte (DIN EN 15283-2) von einer normalen Gipskartonplatte (DIN EN 520)?

Eine Gipsfaserplatte nach DIN EN 15283-2 besteht aus einem homogenen, unter hohem Druck gepressten Gemisch aus Gips und recycelten Zellulose-/Papierfasern ohne Kartonummantelung. Dadurch ist sie im gesamten Querschnitt durchgehend faserverstärkt, deutlich härter, stoßfester und schwerer (ca. 14,5–15,0 kg/m² bei 12,5 mm gegenüber ca. 8,5–9,5 kg/m² bei Standard-Gipskarton GKB). Eine einzige Gipsfaserplatte vereint Ausbau-, Feuerschutz- (A2-s1, d0), Feuchtraum- (GF-W1/W2) und Schallschutzplatte und ist über Europäische Technische Bewertungen (ETA) auch zur statischen Aussteifung von Holzrahmenbauten zugelassen.

Welche Lasten (Schränke, Regale, Konsolen) kann ich direkt an einer Gipsfaserplatte befestigen?

Dank der hohen Rohdichte (≥ 1.000 bis 1.250 kg/m³) und Faserarmierung tragen Gipsfaserplatten Konsollasten deutlich besser als Gipskarton: Schon mit einer einfachen Holz- oder Blechschraube (Ø 5 mm, ohne Dübel!) lassen sich an einer 12,5 mm dicken Platte bis zu ca. 30 kg pro Befestigungspunkt anhängen; mit zugelassenen Hohlraumdübeln (ab 12,5 mm Plattendicke) sind bis zu 50 kg (bei 15 mm bis zu 60 kg) je Dübel möglich.

Welche Schrauben muss ich für Gipsfaserplatten verwenden?

Normale Gipskarton-Schnellbauschrauben mit Trompetenkopf (Typ TN) lassen sich in der harten Gipsfaserplatte nicht bündig versenken. Verwenden Sie ausschließlich Gipsfaser-Spezialschrauben (`gipsfaser-schrauben`) mit Senkkopf, Unterkopf-Fräsrippen und Hi-Lo-Gewinde nach DIN EN 14566 (z. B. 3,9 × 30 mm für einlagige Beplankung, 3,9 × 40 / 45 mm für zweilagige Beplankung; auf 2,0 mm starken UA-Profilen mit Bohrspitze).

Wie werden die Fugen bei scharfkantigen Gipsfaserplatten (SK) ausgebildet – Klebefuge oder Spachtelfuge?

Bei scharfkantigen Platten (SK) gibt es zwei zugelassene Verfahren: 1) Spachtelfugentechnik: Die Platten werden bereits bei der Montage mit einer offenen Fuge von 5 bis 7 mm Breite auf der Unterkonstruktion befestigt und anschließend mit hochfestem Gipsfaser-Fugenspachtel (`fugenspachtel`, Typ 4B nach DIN EN 13963) vollständig ausgedrückt. 2) Klebefugentechnik (für raumhohe Wände): Auf die staubfreie Kante der montierten Platte wird eine Raupe PU-Fugenkleber aufgetragen, die nächste Platte fest angedrückt (Fugenbreite ≤ 1 mm) und verschraubt; der ausgetretene Kleber wird nach dem Aushärten abgestoßen und fein übergespachtelt.

Wofür dient die Ausführung mit abgeflachter Trockenbau-Kante (TB-Kante / VTF)?

Großformatplatten mit werkseitig abgeflachter Längskante (TB-Kante / VTF) werden wie Gipskartonplatten dicht auf Stoß montiert. In die flache Kantenvertiefung wird Gipsfaser-Fugenspachtel mit einem selbstklebenden Glasfaser-Gitterband oder Papier-Fugendeckstreifen eingelegt und flächenbündig abgezogen.

Sind Gipsfaserplatten für Badezimmer und Feuchträume geeignet?

Ja. Gipsfaserplatten des Typs GF-W1 bzw. GF-W2 nach DIN EN 15283-2 sind werkseitig hydrophobiert und ohne zusätzliche Sonderplatte in häuslichen Bädern, Duschen und Küchen (Wassereinwirkungsklasse W0-I bis W2-I nach DIN 18534) einsetzbar.

Im direkten Spritzwasserbereich der Dusche ist wie bei allen gipsgebundenen Platten eine flüssige Verbundabdichtung mit Dichtbändern aufzubringen.

Welcher Ständer- bzw. Tragprofilabstand gilt für Gipsfaserplatten an Wand und Decke?

An Trennwänden beträgt der maximale Achsabstand der CW-Ständer bzw. Holzständer bei 12,5 mm Plattendicke in der Regel 62,5 cm (im Fliesenbereich und bei 10 mm Plattendicke max. 50,0 cm). An abgehängten Decken und Dachschrägen liegt der Tragprofilabstand (CD 60/27) bei 10 mm Plattendicke bei max. 37,5 bis 40 cm und bei 12,5 mm Plattendicke bei max. 50,0 cm.

Wie schneide ich Gipsfaserplatten auf der Baustelle zu?

Platten in 10 mm und 12,5 mm Dicke lassen sich mit einem Hartmetall-Plattenritzer entlang einer Richtlatte tief anritzen und über die Kante brechen (ein Nachschneiden der Rückseite wie bei Gipskarton entfällt, da kein Karton vorhanden ist). Für passgenaue Ausschnitte sowie für 15 mm und 18 mm starke Platten empfiehlt sich eine Handkreissäge oder Stichsäge mit hartmetallbestücktem Sägeblatt und angeschlossener Staubabsaugung.

Wie schwer ist eine einzelne Gipsfaserplatte?

Eine handliche 1,50 m² Einmannplatte (1500 × 1000 mm) wiegt in 10 mm Dicke ca. 17,3 kg, in 12,5 mm ca. 21,8 kg, in 15 mm ca. 26,3 kg und in 18 mm ca. 31,5 kg. Eine geschosshohe 12,5-mm-Großformatplatte (2500 × 1250 mm = 3,125 m²) wiegt rund 45 kg und sollte stets zu zweit oder mit Plattenheber montiert werden.

Muss die Gipsfaserplatte vor dem Verputzen, Tapezieren oder Fliesenlegen grundiert werden?

Die Platten sind ab Werk vorgrundiert. Bei nachfolgenden Tapezierarbeiten, dünnschichtigen Strukturputzen oder Fliesenbelägen wird zur Egalisierung zwischen Spachtelfuge und Plattenoberfläche eine Vorbehandlung mit lösemittelfreiem Tiefengrund LF bzw. Putzgrund (`tiefengrund-grundierung`) empfohlen.

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Trocken- und Innenausbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DIN EN 15283-2

Harmonisierte europäische Produktnorm für homogene, faserverstärkte Gipsfaserplatten (Typ GF).

GF-W1 / GF-W2 / C1 / I

Normklassen nach DIN EN 15283-2: reduzierte Wasseraufnahme (W1/W2), Maßhaltigkeit (C1) und erhöhte Oberflächenhärte (I).

Einmannplatte (1500 × 1000 mm)

Handliches 1,50-m²-Ausbauformat für Sanierung, Dachausbau und Deckenbekleidung.

Spachtelfuge (5–7 mm)

Offene Montagefuge zwischen scharfkantigen Gipsfaserplatten zum vollständigen Ausdrücken mit Gipsfaser-Fugenspachtel.

Klebefuge (≤ 1 mm)

Kraftschlüssige Stoßverklebung scharfkantiger Gipsfaserplatten mit PU-Fugenkleber auf der Unterkonstruktion.

TB-Kante / VTF-Kante

Werkseitig abgeflachte Längskante für die Verspachtelung mit Fugendeckstreifen oder Gitterband.

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