Welche Dämmdicke passt?
Dicke aus dem vorgesehenen Wandaufbau übernehmen.
Profilbreite, lichter Hohlraum, Einbauten und geforderte Fülltiefe gemeinsam prüfen. Dicke nicht allein aus der Profilbezeichnung ableiten.

40 mm · 1250 × 625 mm · λB ≤ 0,040 W/(m·K)
Hohlraumdämmung für geeignete Raumtrennwände · 40–120 mm · 1250 × 625 mm · Bedarf direkt in m² berechnen.
Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick
Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Trennwandplatte Glaswolle. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.
Trennwandplatten aus Glaswolle dämmen den Hohlraum geeigneter Raumtrennwände. Wählen Sie Dämmdicke und Anforderung an die Wärmeleitfähigkeit passend zum vorgesehenen Wandaufbau. Das angefragte Plattenformat beträgt 1250 × 625 mm; eine Platte hat rechnerisch 0,78125 m².
Der Bedarf wird in m² Materialfläche angefragt. Die Hohlraumfläche wird einmal gerechnet, auch bei beidseitiger Beplankung. Eine Zuschnittreserve lässt sich im Rechner ergänzen.
Schall- und Feuerwiderstandswerte gelten für den vollständigen Wandaufbau. Die Dämmung ist trocken und lückenlos einzubauen und nicht als druckbelastete Estrichdämmung vorgesehen.
Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen
Dicke aus dem vorgesehenen Wandaufbau übernehmen.
Profilbreite, lichter Hohlraum, Einbauten und geforderte Fülltiefe gemeinsam prüfen. Dicke nicht allein aus der Profilbezeichnung ableiten.
Den vollständigen Wandaufbau und die zugehörigen Nachweise festlegen.
Beplankung, Ständerwerk, Hohlraumdämmung, Anschlüsse und Durchdringungen wirken zusammen. A1 ist keine Feuerwiderstandsklasse der Wand.
Hohlraumfläche einmal erfassen und Zuschnittreserve ergänzen.
25 m² + 5 % ergeben 26,25 m² Materialbedarf. Bei 1250 × 625 mm entspricht das mindestens 34 Platten vor zusätzlicher Paketaufrundung.
Gewünschten Höchstwert für λB auswählen.
0,035 W/(m·K) ist thermisch günstiger als 0,040 W/(m·K), belegt aber keine bessere Schalldämmung.
Auswahl nach Wandsystem; keine pauschale Zuordnung zu einer Profilbreite.
Gewünschter Höchstwert des Bemessungswerts; konkretes Produkt muss diesen erfüllen.
Übliche einfache Hohlraumfüllung; Beplankungsseiten nicht als zusätzliche Dämmlagen zählen.
Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Die zu dämmende Hohlraumfläche einmal erfassen: Wandlänge × Wandhöhe abzüglich nicht gedämmter Öffnungen. Zwei Beplankungsseiten verdoppeln die Dämmfläche nicht. Mehrere getrennte Dämmebenen nur nach Planung zusätzlich rechnen.
Für die Vorplanung sind etwa 5–10 % Zuschnittreserve sinnvoll; der tatsächliche Zuschlag hängt von Geometrie und Zuschnitt ab. Der Rechner startet mit 5 %. Eine bereits enthaltene Reserve nicht erneut aufschlagen.
Angefragt wird die benötigte Materialfläche einschließlich der im Rechner gewählten Reserve. Das Angebot nennt das konkrete Produkt, m² und Platten je Paket sowie die auf vollständige Verpackungseinheiten gerundete Lieferfläche.
Dämmdicke aus dem vorgesehenen Wandsystem übernehmen. Profilbreite und Dämmdicke sind keine automatische Eins-zu-eins-Zuordnung. Lichten Hohlraum, Installationen und gegebenenfalls vorgeschriebene Fülltiefe prüfen; Dämmung nicht unzulässig stauchen.
Das angefragte Format ist 1250 × 625 mm. Daraus ergeben sich rechnerisch 0,78125 m² je Platte. Das Format ist für übliche 625-mm-Ständerraster geeignet; der Zuschnitt richtet sich nach dem tatsächlichen Einbauraum.
Die Auswahl legt den gewünschten Höchstwert des Bemessungswerts λB fest: 0,040 oder 0,035 W/(m·K). Der deklarierte Wert λD und der Bemessungswert λB sind zu unterscheiden. Das Angebot und die Produktunterlagen müssen die gewählte Anforderung erfüllen.
Nein. Ein niedrigerer Wärmeleitfähigkeitswert verbessert die Wärmedämmung, belegt aber keinen höheren Schallschutz. Entscheidend sind der gesamte Wandaufbau und seine Anschlüsse sowie die für das System geeignete Hohlraumdämmung.
Aus dem Dämmstoff allein lassen sich weder ein Schalldämmmaß in dB noch eine Feuerwiderstandsklasse ableiten. Für entsprechende Anforderungen sind Wand-Systemblatt, Anschlussdetails und der zugehörige Nachweis maßgeblich. A1 beschreibt das Brandverhalten des Dämmstoffs nach DIN EN 13501-1.
WTR bezeichnet den Anwendungstyp für die Dämmung von Raumtrennwänden nach DIN 4108-10. Die Produktnorm für werkmäßig hergestellte Mineralwolle-Dämmstoffe ist DIN EN 13162.
Angefragt wird ein längenbezogener Strömungswiderstand von mindestens 5 kPa·s/m². Zusätzliche Anforderungen des gewählten Wandaufbaus sind zu beachten; aus diesem Mindestwert allein folgt kein bestimmter dB-Wert.
Diese Auswahl betrifft Hohlraumdämmung geeigneter Raumtrennwände. Sie ist keine Freigabe als druckbelastete Estrichdämmung, Fassadendämmung oder frei bewitterte Dämmung. In Feuchträumen müssen Wandaufbau und gegebenenfalls Abdichtung für die Nutzung geeignet sein; die Dämmung ist trocken einzubauen.
Trocken und vor Niederschlag sowie Beschädigung geschützt lagern. Passgenau zuschneiden, Anschlüsse und Installationen dicht umschließen und offene Fugen vermeiden. Geschlossene Kleidung und Handschuhe tragen, bei Überkopfarbeit Schutzbrille verwenden und Staub vermeiden; bei relevanter Staubbelastung geeigneten Atemschutz einsetzen.
Fabrikat und Produktbezeichnung, Dämmdicke und Format, Wärmeleitfähigkeit mit eindeutiger λD-/λB-Zuordnung, Brandverhalten, Strömungswiderstand, Platten und m² je Paket, tatsächliche Lieferfläche, Mindestabnahme sowie Liefer- und gegebenenfalls Palettenkosten. Dazu aktuelles Produktdatenblatt und Leistungserklärung des angebotenen Artikels.
Die Unterlagen enthalten Herstellerbeispiele und ein Beispiel-Systemblatt zur Orientierung. Sie ersetzen nicht die eindeutige Zuordnung des tatsächlich angebotenen Produkts. Ein konkreter Schall- oder Brandschutznachweis muss zum geplanten Wandaufbau passen.