Kalksandstein-Kleinformate vermauern
Normalmauermörtel nach Planung auswählen.
Die erforderliche Klasse folgt aus dem Nachweis und der Freigabe für das konkrete Mauerwerk.

M5
Mauermörtel für Mauerwerk mit Normalmörtelfugen. Mörtelklasse, Steinfreigabe und Ergiebigkeit passend zum Wandaufbau festlegen.
Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick
Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Normalmauermörtel. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.
Normalmauermörtel verbindet Mauersteine in den dafür vorgesehenen Lager- und Stoßfugen. Er ist für entsprechend geplantes Mauerwerk aus Kleinformaten geeignet; die notwendige Mörtelklasse ergibt sich aus Planung und Steinfreigabe. Anders als Dünnbettmörtel gleicht Normalmauermörtel innerhalb der vorgesehenen Fugen auch Maßtoleranzen aus.
Ein für Kalksandstein-Plansteine vorgesehenes Dünnbettverfahren und eine Normalmörtelfuge sind keine austauschbaren Ausführungen. Für das Angebot Steinart, Wanddicke, Wandfläche und die vorgegebene Mörtelklasse nennen. Sackgewicht, Wasserzugabe, Frischmörtelausbeute und Verarbeitungszeit werden erst anhand des angebotenen Fabrikats festgelegt.
Die belegten Referenzprodukte quick-mix M 5 und M 10 werden jeweils im 25-kg-Sack mit rund 16 Litern Frischmörtelausbeute geführt. Diese Ausbeute ist nicht die Wasserzugabe. Die Klasse folgt aus der Planung; ein anderes Fabrikat braucht eigene Daten.
Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen
Normalmauermörtel · M5 · 25 kg. Belegtes Referenzprodukt: quick-mix 21504. Eignung und Händlerangebot anhand der Produktunterlagen prüfen. 25 kg je Sack; ca. 16 l Frischmörtel je Sack.
Normalmauermörtel nach Planung auswählen.
Die erforderliche Klasse folgt aus dem Nachweis und der Freigabe für das konkrete Mauerwerk.
Mörtelbedarf der Wand mit der Frischmörtelausbeute abgleichen.
Steinformat, Wanddicke, Verband und Fugenmaße beeinflussen den Verbrauch.
Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Nein. Normalmauermörtel ist für das Vermauern in Normalmörtelfugen vorgesehen. Das Verfahren muss zur Steinart und Planung passen.
Nein. Die erforderliche Mörtelklasse ist projektabhängig und wird durch Planung und Produktfreigabe festgelegt.
Aus Steinformat, Wanddicke, Fugen und Wandfläche ergibt sich der Frischmörtelbedarf. Die Umrechnung in Säcke benötigt die Ergiebigkeit des konkreten Produkts.
Nur wenn das konkrete Produkt dafür ausgewiesen ist. Eine Freigabe als Mauermörtel ersetzt keine Eignung als Putzmörtel.
Steinart, Wanddicke, Wandfläche, Mörtelklasse nach Planung und Lieferort. Das Angebot soll Fabrikat, Sackgewicht und Ergiebigkeit nennen.
Technisches Merkblatt, Sicherheitsdatenblatt und die zum angebotenen Mauermörtel gehörende Leistungserklärung.
Die belegten Referenzprodukte quick-mix M 5 und M 10 werden jeweils im 25-kg-Sack mit rund 16 Litern Frischmörtelausbeute geführt. Diese Ausbeute ist nicht die Wasserzugabe. Die Klasse folgt aus der Planung; ein anderes Fabrikat braucht eigene Daten.
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Für das gewählte Mauerwerk geplante Fuge aus Normalmauermörtel.
Einstufung der Mörtelfestigkeit; die erforderliche Klasse folgt aus der Planung.
Herstellerangabe zur Menge verarbeitbaren Mörtels aus einem Gebinde.