Beton selbst herstellen
Zement und geeignete Gesteinskörnung nach Rezeptur kombinieren.
Festigkeit und Expositionsklasse entstehen aus dem gesamten Beton, nicht allein aus der Zementklasse.

CEM II/A-LL · 42,5 N · Sack 25 kg
Hydraulisches Bindemittel für Beton, Estrich und Mörtel nach geeigneter Rezeptur. Zementart, Festigkeitsklasse und Liefereinheit passend auswählen.
Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick
Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Zement (Normzement). Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.
Zement ist ein hydraulisches Bindemittel für Beton, Estrich und Mörtel nach geeigneter Rezeptur. Wähle Zementart, Festigkeitsklasse und Liefereinheit passend zur geplanten Anwendung. Zement enthält keine fertig abgestimmte Gesteinskörnung und ist kein Fertigbeton.
Die Festigkeitsklasse wird am Normmörtel bestimmt. R bezeichnet hohe Anfangsfestigkeit; daraus folgen weder eine feste Abbindezeit noch eine pauschale Freigabe zum Ausschalen oder Belasten. Die Eigenschaften des fertigen Betons hängen von Rezeptur, Wasserzementwert, Verdichtung und Nachbehandlung ab.
Säcke trocken, geschlossen und vor Bodenfeuchte geschützt lagern. Lagerbedingungen und Wirksamkeitsfrist der Chromatreduzierung auf dem konkreten Gebinde beachten.
Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen
Zement CEM II/A-LL 42,5 N – Sack 25 kg. Hydraulisches Bindemittel zur Herstellung von Beton nach geeigneter Rezeptur; kein Fertigbeton.
Zement und geeignete Gesteinskörnung nach Rezeptur kombinieren.
Festigkeit und Expositionsklasse entstehen aus dem gesamten Beton, nicht allein aus der Zementklasse.
Eine passende R-Klasse auswählen.
R beschreibt die Anfangsfestigkeit am Normmörtel. Ausschalen und Belasten erfordern einen Nachweis der tatsächlichen Bauteilfestigkeit.
Geeigneten Trockenbeton oder Fertigmörtel als Alternative prüfen.
Ein fertig abgestimmtes Trockenprodukt vereinfacht die Dosierung; Einsatzbereich und Wasserzugabe stehen auf dem Produkt.
Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Die Festigkeitsklasse beschreibt die Zementfestigkeit am Normmörtel nach 28 Tagen. Bei CEM I 42,5 R sind dies 42,5 bis 62,5 N/mm²; nach 2 Tagen mindestens 20 N/mm². R steht für hohe Anfangsfestigkeit, nicht für eine feste Abbindezeit.
Die Betonfestigkeitsklasse ergibt sich erst aus der gesamten Betonrezeptur und Ausführung.
Nein. Zement ist das Bindemittel. Für Beton werden zusätzlich geeignete Gesteinskörnungen und Wasser nach abgestimmter Rezeptur benötigt.
Trockenbeton enthält bereits die trockenen Bestandteile; Transportbeton wird als Frischbeton geliefert.
Betonvolumen in m³ mit dem Zementgehalt der geplanten Rezeptur in kg/m³ multiplizieren. Die Zementmasse durch 25 kg teilen und auf volle Säcke aufrunden. Ein optionaler Bestellzuschlag wird einmal berücksichtigt.
Ohne Rezeptur gibt es keine verlässliche feste Frischbetonausbeute je Sack.
R-Zement allein macht das Betonieren bei Frost nicht sicher. Nicht auf gefrorenen Untergründen betonieren. Luft-, Untergrund- und Frischbetontemperatur, Bauteil und Witterung erfordern abgestimmte Schutzmaßnahmen.
Jungen Beton gegen Frost und zu schnelle Austrocknung schützen; R ersetzt weder die Nachbehandlung noch die Prüfung vor Belastung oder Ausschalen.
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Kalksteinmehl als Hauptbestandteil.
Hüttensand als Hauptbestandteil.
Flugasche als Hauptbestandteil.
Niedrige Hydratationswärme.
Hoher Sulfatwiderstand (sulfatbeständig).
Niedriger wirksamer Alkaligehalt nach DIN 1164-10.
Portlandzement mit 95–100 % Klinker, bezogen auf Haupt- und Nebenbestandteile.
Normale, hohe beziehungsweise niedrige Anfangsfestigkeit. Keine feste Abbindezeit.
Verhältnis der wirksamen Wassermasse zur Zementmasse. Zusätzliches Wasser aus feuchter Gesteinskörnung berücksichtigen.