Gipsfaser-Fugenspachtel 5 kg Sack (DIN EN 13963 Typ 4B)
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Gipsfaser-Fugenspachtel 5 kg Sack (DIN EN 13963 Typ 4B)

Fugenspachtel Typ 4B · 5 kg Sack · ca. 0,2–0,3 kg/m²

Gipsgebundener, hoch kunststoff- und faservergüteter Gipsfaser-Fugenspachtel nach DIN EN 13963 (Typ 4B, Euroklasse A1 nicht brennbar) im handlichen 5-kg-Sack. Zum risssicheren Ausfüllen von 5–7 mm breiten Spachtelfugen und abgeflachten TB-Kanten an Gipsfaserplatten sowie zum Überspachteln von Schraubenköpfen und Trockenestrich-Stoßfugen in den Oberflächengüten Q1 bis Q4 (Reifezeit ca. 3 Min., Verbrauch ca. 0,1–0,3 kg/m²).

Produkttyp und Fugentechnik wählen Gipsfaser-Fugenspachtel (Pulver nach DIN EN 13963 Typ 4B)
Produkttyp und Fugentechnik
Gebindegröße wählen 5 kg Sack
Gebindegröße

Menge wählen

Sack
2 Sack

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Gipsfaser-Fugenspachtel 5 kg Sack (DIN EN 13963 Typ 4B). Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Normen
DIN EN 13963 (Typ 4B für Gipsfaser-Fugenspachtel), DIN 18181, IGG-Merkblatt 2
Brandverhalten
A1
Verbrauch Fugenspachtel
ca. 0,2–0,3 kg/m² (Einmannplatte / TB-Kante) · ca. 0,1–0,2 kg/m² (Großformat / Klebefugen-Finish)
Verarbeitungszeit Spachtel
ca. 35 bis 45 Minuten (Verarbeitungstemperatur ab +5 °C)
Mischungsverhältnis Spachtel
5 kg Pulver auf ca. 2,5 bis 2,8 Liter kaltes Wasser (Reifezeit ca. 3 Min.)
Offenzeit / Aushärtung PU-Kleber
Offenzeit max. 10 Minuten; aushärtend und abstoßbar nach ca. 12 bis 24 Stunden
Verbrauch Fugenkleber (Wand/Decke)
ca. 15–20 ml je lfm Fuge (310 ml Kartusche ≈ 11 m² Kleinformat / 22 m² Großformat)
Verbrauch Estrichkleber (Stufenfalz)
ca. 40–60 g/m² (1 kg Flasche ≈ 17–25 m² Stufenfalz; ca. 130–150 g/m² bei 3. Plattenlage)
Gebindegröße
5
Produkttyp und Fugentechnik
Gipsfaser-Fugenspachtel (Pulver nach DIN EN 13963 Typ 4B)
Norm
DIN EN 13963
Reifezeit min
3
Verbrauch (kg/m²)
0,25
Package weight kg
5
Verarbeitungszeit min
40
0
Gipsfaser-Fugenspachtel (Pulver nach DIN EN 13963 Typ 4B)
1
5 kg Sack
2
ca. 0,2–0,3 kg/m² (reicht für ca. 15–25 m²)
3
5–7 mm Spachtelfuge, TB-Kante & Schraubköpfe
4
ca. 3 Min. Reifezeit · ca. 35–45 Min. Verarbeitungszeit
5
DIN EN 13963 Typ 4B (Euroklasse A1)
Anfrageeinheit
Sack
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Produktbeschreibung

Gipsfaser-Fugenspachtel (Typ 4B nach DIN EN 13963) und die abgestimmten 1K-Fugen- und Estrichkleber bilden das Fugensystem für Gipsfaserplatten an Wand und Decke sowie für Gipsfaser-Trockenestrichelemente am Boden. Während der hoch kunststoff- und faservergütete Pulverspachtel zum Ausfüllen von 5–7 mm breiten Spachtelfugen, abgeflachten TB-Kanten und Schraubenköpfen dient, ermöglichen Fugenkleber (mit Kantendüse) und Estrichkleber (mit Doppelstrangdüse) die kraftschlüssige Platten- und Stufenfalzverklebung. Sie wählen in zwei Stufen: zuerst den Produkttyp (Gipsfaser-Fugenspachtel Pulver, Fugenkleber für Wand/Decke oder Estrichkleber für den Stufenfalz), danach die Gebindegröße (5 kg / 20–25 kg Sack, 310 ml Kartusche, 580 ml Schlauchbeutel oder 1 kg Dosierflasche).

Vollständige Produktbeschreibung

Hinweis: Für klassische Gipskartonplatten verwenden Sie bitte die Familie `gipskarton-fugenspachtel`.

  • Fugenspachtel Typ 4B · 5 kg Sack
  • Verbrauch: ca. 0,2–0,3 kg/m² (reicht für ca. 15–25 m²)
  • Speziell abgestimmt auf Gipsfaserplatten & Trockenestrich

Material und Eigenschaften

Normen
DIN EN 13963 (Typ 4B für Gipsfaser-Fugenspachtel), DIN 18181, IGG-Merkblatt 2
Brandverhalten
Gipsfaser-Fugenspachtel: Euroklasse A1 (nicht brennbar nach DIN EN 13501-1)
Verbrauch Fugenspachtel
ca. 0,2–0,3 kg/m² (Einmannplatte / TB-Kante) · ca. 0,1–0,2 kg/m² (Großformat / Klebefugen-Finish)
Verarbeitungszeit Spachtel
ca. 35 bis 45 Minuten (Verarbeitungstemperatur ab +5 °C)
Mischungsverhältnis Spachtel
5 kg Pulver auf ca. 2,5 bis 2,8 Liter kaltes Wasser (Reifezeit ca. 3 Min.)
Offenzeit / Aushärtung PU-Kleber
Offenzeit max. 10 Minuten; aushärtend und abstoßbar nach ca. 12 bis 24 Stunden
Verbrauch Fugenkleber (Wand/Decke)
ca. 15–20 ml je lfm Fuge (310 ml Kartusche ≈ 11 m² Kleinformat / 22 m² Großformat)
Verbrauch Estrichkleber (Stufenfalz)
ca. 40–60 g/m² (1 kg Flasche ≈ 17–25 m² Stufenfalz; ca. 130–150 g/m² bei 3. Plattenlage)

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 13963
Gebindegewicht (kg)
5
Produkt typ
Gipsfaser-Fugenspachtel (Pulver nach DIN EN 13963 Typ 4B)
Reifezeit min
3
Brandverhalten
A1
Verbrauch (kg/m²)
0,25
Package weight kg
5
Verarbeitungszeit min
40

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
CE-Kennzeichnung nach DIN EN 13963 (Fugenspachtel)
Systemanforderungen
Bei Spachtelfugen scharfkantiger Gipsfaserplatten 5–7 mm Fugenbreite bei der Montage vorsehen; bei Klebefugen ≤ 1 mm Stoßfuge einhalten.
Technische Nachweise
Produktdatenblatt und Sicherheitsdatenblatt (insb. bei PU-Klebstoffen) beachten.
Bemessungsnorm
DIN 18181 und IGG-Merkblatt 2 (Oberflächengüten Q1 bis Q4)
Produktnorm
DIN EN 13963 Typ 4B (für Gipsfaser-Fugenspachtel) sowie ETA-Systemkomponente für Fugen- und Estrichkleber
Brandverhalten
Euroklasse A1 (Fugenspachtel)

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Spachtelfugen und TB-Kanten an Gipsfaserplatten
  • Klebefugen an raumhohen Gipsfaserwänden
  • Stufenfalz-Verklebung bei Trockenestrich-Elementen
  • Fugenverspachtelung (5–7 mm Spachtelfuge & TB-Kante) von Gipsfaserplatten
  • Kraftschlüssige Klebefuge (≤ 1 mm) an raumhohen Gipsfaserwänden
  • Stufenfalz-Verklebung von Gipsfaser-Trockenestrichelementen
  • Überspachteln von Gipsfaser-Schraubenköpfen und Stoßfugen

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Verspachteln von Gipsfaserplatten (Spachtelfuge 5–7 mm, TB-Kante oder Finish über Klebefugen)

Gipsfaser-Fugenspachtel 5 kg Sack (bis ca. 20 m²) oder 20/25 kg Sack (ab ca. 25 m²).

Hoch kunststoff- und faservergüteter Spezialspachtel Typ 4B nach DIN EN 13963 für risssichere Gipsfaserfugen.

Bei TB-Kante Glasfaser-Gitterband oder Papier-Fugendeckstreifen einlegen.

Verkleben von Trockenestrich-Elementen im 50-mm-Stufenfalz

PU-Estrichkleber 1 kg Dosierflasche (mit Doppeldüse) + 5 kg Gipsfaser-Fugenspachtel zum Nachspachteln.

Doppeldüse trägt beide Klebeschnüre gleichzeitig auf; 1 Flasche reicht für ca. 17–25 m² Bodenfläche.

Stufenfalz innerhalb von 10 Min. unter Belastung mit 19/22-mm-Schrauben verschrauben.

Ausführungen im Überblick

Produkttyp und Fugentechnik
Gipsfaser-Fugenspachtel (Pulver nach DIN EN 13963 Typ 4B), PU-Fugenkleber für Wand-/Decken-Klebefuge (Kartusche / Beutel), PU-Estrichkleber für Trockenestrich-Stufenfalz (Dosierflasche)

Erst die Fugentechnik wählen: Gipsfaser-Fugenspachtel (für 5–7 mm Spachtelfuge, TB-Kante & Schraubköpfe), PU-Fugenkleber (für ≤ 1 mm Klebefuge an Wand/Decke) oder PU-Estrichkleber (für den 50-mm-Stufenfalz beim Trockenestrich).

Gebindegröße
5 kg Sack, 20 kg / 25 kg Sack, 310 ml Kartusche, 580 ml Schlauchbeutel, 1 kg Dosierflasche (mit Doppeldüse)

Dann das passende Gebinde wählen (5 kg / 20–25 kg Sack für Pulverspachtel, 310 ml Kartusche / 580 ml Beutel für Wand-Fugenkleber oder 1 kg Dosierflasche für Trockenestrich).

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Verspachteln und Verkleben von Gipsfaserplatten und Trockenestrich

  1. Schritt 1 – Systemwahl vor Montage: Für Spachtelfuge 5–7 mm offenen Fugenspalt zwischen scharfkantigen Platten lassen (oder TB-Kante mit Fugenband wählen); für Klebefuge Fugenkleber auf die staubfreie Kante auftragen und Platten ≤ 1 mm zusammenpressen.
  2. Schritt 2 – Beim Trockenestrich mit der 1-kg-Dosierflasche (Doppeldüse) zwei Klebeschnüre auf den 50-mm-Stufenfalz auftragen und innerhalb von 10 Min. unter Körpergewicht verschrauben.
  3. Schritt 3 – Ausgetretenen Fugen- bzw. Estrichkleber nicht frisch verschmieren, sondern nach 12–24 Std. Aushärtung mit dem Spachtel bündig abstoßen.
  4. Schritt 4 – Gipsfaser-Fugenspachtel in sauberes Wasser einstreuen (5 kg auf ca. 2,5 l Wasser), 3 Min. reifen lassen und klumpenfrei anrühren.
  5. Schritt 5 – Fugen quer zur Fugenrichtung satt ausdrücken, Schraubköpfe überspachteln und nach dem Trocknen flächenbündig auf Q2 bis Q4 nachziehen.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Edelstahl-Glättkelle und Spachtel
  • Kartuschen- bzw. Schlauchbeutelpresse
  • Breiter Abstoßspachtel / Kleberaupen-Abstecher
  • Sauberer Anmischeimer

Wichtige Hinweise

  • Bereits versteifenden Gipsfaser-Fugenspachtel niemals durch Wasserzugabe „verlängern“ – führt unweigerlich zu Fugenrissen!
  • Frisch ausgetretenen PU-Fugen- oder Estrichkleber nicht mit den Fingern oder dem Spachtel in die Plattenoberfläche reiben, sondern erst nach dem Aushärten abstoßen.
  • Bei der Spachtelfuge scharfkantige Platten nicht knirsch ohne 5–7 mm Spalt stoßen.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Beim Anmischen von Pulverspachtel Staubentwicklung vermeiden. Bei der Verarbeitung von PU-haltigen Fugen- und Estrichklebern Schutzhandschuhe tragen und für gute Belüftung sorgen (Kennzeichnung/SDB beachten; kennzeichnungsfreie Alternativen verfügbar).
Zuschnitt
Ausgehärteten Kleberüberstand nach 12–24 Stunden mechanisch mit Spachtel oder Abstecher abstoßen.
Lagerung
Pulverspachtel trocken auf Holzrost lagern (ca. 6–12 Monate haltbar); Kleberkartuschen und -flaschen kühl und frostfrei lagern.
Entsorgung
Ausgehärtete Spachtelreste unter 17 08 02, ausgehärtete Klebstoffreste unter 08 04 10 entsorgen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Einfachen Gipskarton-Fugenfüller ohne Kunststoffvergütung für offene 5–7 mm Gipsfaserfugen verwenden
  • Ausgetretenen PU-Kleber im nassen Zustand breitwischen statt nach dem Aushärten sauber abzustoßen
  • Beim Trockenestrich nur eine statt zwei Klebeschnüre auf den 50-mm-Stufenfalz auftragen
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Unterlagen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Gipsfaser-Fugenspachtel von normalem Gipskarton-Fugenspachtel?

Gipsfaserplatten besitzen eine deutlich höhere Rohdichte, Steifigkeit und ein anderes Quell-/Schwindverhalten als kartonummantelte Gipskartonplatten. Gipsfaser-Fugenspachtel nach DIN EN 13963 (Typ 4B) ist deshalb hochgradig kunststoff- und faservergütet: Er erreicht eine wesentlich höhere Flankenhaftung und Eigenfestigkeit in der offenen 5–7-mm-Spachtelfuge scharfkantiger Gipsfaserplatten sowie in der abgeflachten TB-/VTF-Kante. Für normale Gipskartonplatten (GKB/GKBI) verwenden Sie bitte `gipskarton-fugenspachtel`.

Wann arbeite ich bei Gipsfaserplatten mit Fugenspachtel (Spachtelfuge) und wann mit Fugenkleber (Klebefuge)?

Die Entscheidung fällt vor der Plattenmontage: 1) Bei der Spachtelfugentechnik werden scharfkantige Gipsfaserplatten (insbesondere die 1,50 m² Einmannplatten) mit einem offenen Fugenspalt von 5 bis 7 mm Breite auf die Unterkonstruktion geschraubt und anschließend mit Gipsfaser-Fugenspachtel bis auf den Fugengrund gefüllt. 2) Bei der Klebefugentechnik (vorrangig bei raumhohen Großformatplatten) wird vor dem Ansetzen der nächsten Platte eine Kleberaupe Fugenkleber mittig auf die staubfreie Plattenkante aufgetragen und die neue Platte fest angedrückt (Fugenbreite ≤ 1 mm). Nach dem Aushärten (ca. 18–24 Std.) wird der überstehende Kleberwulst abgestoßen und die Fuge sowie die Schraubköpfe mit Gipsfaser-Fugenspachtel fein abgezogen.

Wofür wird die 1-kg-Dosierflasche PU-Estrichkleber eingesetzt?

Der lösemittelfreie 1K-PU-Estrichkleber in der 1-kg-Flasche besitzt eine spezielle Doppelstrangdüse (Zweilochdüse). Damit werden in einem Arbeitsgang zwei parallele Klebstoffschnüre im exakt vorgeschriebenen Abstand auf den 50 mm breiten Stufenfalz von Gipsfaser-Trockenestrichelementen (`trockenestrich-elemente`) aufgetragen. Innerhalb der Verarbeitungszeit von max. 10 Minuten wird das Nachbarelement eingelegt, mit dem Körpergewicht belastet und mit Trockenestrich-Schrauben (`gipsfaser-schrauben`) verschraubt.

Wie viel Gipsfaser-Fugenspachtel und wie viel Kleber verbrauche ich pro Quadratmeter?

1) Gipsfaser-Fugenspachtel (Spachtelfuge + Schraubköpfe): ca. 0,20 bis 0,30 kg/m² bei Einmannplatten und TB-Kante, ca. 0,10 bis 0,20 kg/m² bei raumhohen Großformatplatten (beim Feinspachteln einer Klebefuge inkl. Schraubköpfen ca. 0,10–0,15 kg/m²). Ein 5-kg-Sack reicht damit für ca. 15 bis 25 m², ein 20-kg-Sack für ca. 70 bis 100 m². 2) Fugenkleber (310-ml-Kartusche): ca. 15–20 ml je laufendem Meter Fuge (1 Kartusche reicht für ca. 11 m² Einmannplatten oder ca. 22 m² Großformatplatten). 3) Estrichkleber (1-kg-Flasche): ca. 40 bis 60 g/m² im Stufenfalz (1 Flasche reicht für ca. 17 bis 25 m² Trockenestrich; beim vollflächigen Verkleben einer zusätzlichen 3.

Gipsfaserlage ca. 130–150 g/m² = ca. 7 m²/Flasche).

Muss beim Verspachteln von Gipsfaserplatten ein Fugendeckstreifen eingelegt werden?

Bei scharfkantigen Gipsfaserplatten (SK) in der 5–7 mm breiten Spachtelfuge ist dank der Faserarmierung des Gipsfaser-Fugenspachtels in der Regel kein Bewehrungsstreifen erforderlich (bzw. optional). Bei Gipsfaserplatten mit abgeflachter Trockenbau-Kante (TB-Kante / VTF / HRAK) wird hingegen immer ein selbstklebendes Glasfaser-Gitterband (`glasfaser-gitterband`) oder ein Papier-Fugendeckstreifen (`papier-fugendeckstreifen`) eingespachtelt.

Wie wird der Gipsfaser-Fugenspachtel angemischt und wie lange ist die Verarbeitungszeit?

Streuen Sie 5 kg Pulver in ca. 2,5 bis 2,8 Liter kaltes, sauberes Wasser ein, lassen Sie das Material ca. 3 Minuten sumpfen (Reifezeit) und rühren Sie es zu einer geschmeidigen, standfesten Masse durch (Kellentest: Spachtel darf von der umgedrehten Kelle nicht abrutschen). Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 35 bis 45 Minuten. Bereits ansteifendes Material niemals mit Wasser nachverdünnen (Gefahr von Fugenrissen!).

Wann wird der herausgequollene Fugen- bzw. Estrichkleber abgestoßen?

Nicht im frischen, klebrigen Zustand abwischen (verschmiert die Plattenporen)! Lassen Sie den aus der Klebefuge bzw. dem Stufenfalz ausgetretenen Kleberwulst vollständig aushärten (je nach Temperatur und Luftfeuchte nach ca. 12 bis 24 Stunden) und stoßen Sie ihn dann in einem Zug sauber mit einem breiten Spachtel oder Kleberaupen-Abstecher flächenbündig ab.

Gibt es beim PU-Fugen- und Estrichkleber kennzeichnungsfreie Alternativen?

Ja. Neben dem klassischen, feuchtigkeitshärtenden 1K-PU-Fugen- und Estrichkleber für gewerbliche Verarbeiter führen die Systemhersteller auch kennzeichnungsfreie (monomerfreie / silanmodifizierte bzw. dispersionsbasierte) Fugen- und Estrichkleber (EMICODE EC1 PLUS), die ohne Isocyanat-Schulungspflicht im Profi- und Heimwerkerbereich verarbeitet werden können.

Welche Oberflächenqualitäten (Q1 bis Q4) lassen sich mit Gipsfaser-Fugenspachtel herstellen?

Mit dem Gipsfaser-Fugenspachtel nach DIN EN 13963 (Typ 4B) stellen Sie die Grundverspachtelung (Q1) und nach dem Trocknen durch flächenbündiges Nachspachteln die Standard-Oberflächengüte Q2 (sowie Q3 durch breites Ausziehen und Porenverschluss) her. Für vollflächige Glättspachtelungen der Stufe Q4 wird anschließend ein feiner Finish-/Flächenspachtel aufgezogen.

Warum behält diese Produktfamilie den kurzen URL-Slug `fugenspachtel`?

In diesem Katalogbereich sind alle Komponenten für die Fugenausbildung von Gipsfaserplatten und Gipsfaser-Trockenestrichen (Gipsfaser-Fugenspachtel 5/20 kg, Fugenkleber 310/580 ml und Estrichkleber 1 kg) gebündelt. Den Fugenspachtel und Fertigspachtel für klassische Gipskartonplatten finden Sie in der verlinkten Nachbarfamilie `gipskarton-fugenspachtel`.

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Trocken- und Innenausbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DIN EN 13963 (Typ 4B)

Europäische Produktnorm für Fugenmassen; Typ 4B bezeichnet kunststoffvergütete, hochfeste Spezialspachtelmassen für faserverstärkte Gipsplatten.

Spachtelfuge (5–7 mm)

Offene Fuge zwischen scharfkantigen Gipsfaserplatten, die vollständig mit Gipsfaser-Fugenspachtel ausgefüllt wird.

Klebefuge (≤ 1 mm)

Kraftschlüssig mit Fugenkleber verklebter Plattenstoß scharfkantiger Wand- und Deckenplatten.

Doppelstrangdüse

Spezialkappe auf der 1-kg-Estrichkleberflasche, die beim Auftragen zwei parallele Klebeschnüre auf dem 50-mm-Stufenfalz ablegt.

Reifezeit / Sumpfzeit (ca. 3 Min.)

Kurze Quellzeit nach dem Einstreuen des Spachtelpulvers ins Wasser vor dem klumpenfreien Durchrühren.

Kellentest

Praxistest für die richtige Konsistenz: Der angerührte Fugenspachtel muss an der umgedrehten Kelle haften bleiben, ohne abzulaufen.

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2 Sack · Gipsfaser-Fugenspachtel 5 kg Sack
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