Ausgleichsschüttung gebunden – 50 l Sack
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Ausgleichsschüttung gebunden – 50 l Sack

Gebunden · 50 l Sack · 10 l/m² je cm Höhe

Schnell abbindende, gebundene Ausgleichsschüttung nach DIN EN 13055 / DIN 18560-2 im 50-l- bzw. 80-l-Systemgebinde für große Ausgleichshöhen (ab 10 mm bis über 100 mm), starke Querschnittswechsel über Rohrbündeln, Gewölbedecken und hochbelastete Fußbodenaufbauten. Nach ca. 12 bis 24 Stunden begehbar und belegreif mit Trockenestrich-Elementen (Verbrauch ca. 10 Liter je m² und cm Schütthöhe).

Schüttungsart wählen Gebunden (zementär/kunstharzgebundene Schüttung, ab 10 mm)
Schüttungsart
Sackgröße wählen 50 l Sack (bzw. 50–80 l Systemgebinde)
Sackgröße

Menge wählen

Sack
10 Sack

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Ausgleichsschüttung gebunden – 50 l Sack. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Normen
DIN EN 13055, Ausführung nach DIN 18560-2
Brandverhalten
A2-s1, d0
Materialbedarf
ca. 10 Liter je m² und 10 mm (1 cm) Schütthöhe
Sackinhalt & Gewicht
50 Liter je Sack (ca. 20 bis 27,5 kg je nach Granulat; gebundene Systeme teils 50–80 l)
Körnung (ungebunden)
ca. 0,2 bis 4,0 mm (kantiges, selbstverkrallendes Mineralgranulat)
Schütthöhe gebunden
10 mm bis 2.000 mm (belegreif nach ca. 24 Stunden)
Schütthöhe ungebunden
mindestens 10 mm bis 60 mm (im Wohnbau; bis 100 mm mit Vorverdichtung)
Schüttdichte / Rohdichte
ca. 390 bis 550 kg/m³ (ca. 4,0 bis 5,5 kg/m² je cm Schütthöhe)
Schüttungsart
Gebunden (zementär/kunstharzgebundene Schüttung, ab 10 mm)
Sackgröße
50 l Sack (bzw. 50–80 l Systemgebinde)
Norm
DIN EN 13055, DIN 18560-2
Einsatz
Höhenausgleich unter Trockenestrich
Gebindegewicht (kg)
25
Sackinhalt l
50
Package weight kg
25
Verbrauch l m2 cm
10
Frischmörtelausbeute ca. (l/Sack)
50
Mindestschuetthoehe (mm)
10 mm
0
Gebunden (zementär/kunstharzgebundene Schüttung, ab 10 mm)
1
50 l Sack (reicht für 5,0 m² je 1 cm Schütthöhe)
2
10 mm bis > 100 mm (bis 2.000 mm)
3
ca. 390–450 kg/m³ (ca. 25 kg/Sack)
4
Euroklasse A1 / A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1
5
DIN EN 13055 / DIN 18560-2
Anfrageeinheit
Sack
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Produktbeschreibung

Ausgleichsschüttungen nach DIN EN 13055 schaffen auf unebenen Massivdecken, Gewölbedecken und alten Holzbalkendecken ein exakt waagerechtes, vollflächig tragendes Auflager für schwimmend verlegte Trockenestrich-Elemente. Zugleich nehmen sie Elektro- und Sanitärleitungen in der Ausgleichsebene auf und verbessern den Trittschall- und Wärmeschutz bei geringem Flächengewicht. Sie wählen zwischen der sofort ohne Trocknungszeit belegbaren, ungebundenen mineralischen Trockenschüttung (für 10 bis 60 mm Schütthöhe) und der druckfest aushärtenden gebundenen Ausgleichsschüttung (für große Schütthöhen und starke Querschnittswechsel).

Vollständige Produktbeschreibung

Als Faustformel benötigen Sie 10 Liter Schüttung je m² und 1 cm Ausgleichshöhe (1 Sack à 50 l reicht für 5 m² bei 1 cm Höhe).

  • Gebunden · 50 l Sack (reicht für 5 m² bei 1 cm Höhe)
  • Schütthöhe: 10 mm bis > 100 mm (bis 2.000 mm)
  • Nichtbrennbar (A1 / A2-s1, d0) · DIN EN 13055

Material und Eigenschaften

Normen
DIN EN 13055, Ausführung nach DIN 18560-2
Brandverhalten
Euroklasse A1 (ungebunden) bzw. A1 / A2-s1, d0 (gebunden) nach DIN EN 13501-1
Materialbedarf
ca. 10 Liter je m² und 10 mm (1 cm) Schütthöhe
Sackinhalt & Gewicht
50 Liter je Sack (ca. 20 bis 27,5 kg je nach Granulat; gebundene Systeme teils 50–80 l)
Körnung (ungebunden)
ca. 0,2 bis 4,0 mm (kantiges, selbstverkrallendes Mineralgranulat)
Schütthöhe gebunden
10 mm bis 2.000 mm (belegreif nach ca. 24 Stunden)
Schütthöhe ungebunden
mindestens 10 mm bis 60 mm (im Wohnbau; bis 100 mm mit Vorverdichtung)
Schüttdichte / Rohdichte
ca. 390 bis 550 kg/m³ (ca. 4,0 bis 5,5 kg/m² je cm Schütthöhe)

Gewählte Ausführung

Typ
Gebunden (zementär/kunstharzgebundene Schüttung, ab 10 mm)
Norm
DIN EN 13055, DIN 18560-2
Einsatz
Höhenausgleich unter Trockenestrich
Gebinde
50 l Sack (bzw. 50–80 l Systemgebinde)
Gebindegewicht (kg)
25
Sackinhalt l
50
Brandverhalten
A2-s1, d0
Package weight kg
25
Verbrauch l m2 cm
10
Frischmörtelausbeute ca. (l/Sack)
50
Mindestschuetthoehe (mm)
10 mm

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
CE-Kennzeichnung nach DIN EN 13055
Systemanforderungen
Auf Massivdecken PE-Trennlage (≥ 0,2 mm) unterlegen; auf Holzbalkendecken zwingend diffusionsoffenes Rieselschutzvlies verwenden (keine PE-Folie!).
Technische Nachweise
Leistungserklärung (DoP) und Produktdatenblatt des gelieferten Werks beachten.
Bemessungsnorm
DIN 18560-2 (Estriche im Bauwesen – Schwimmende Estriche auf Dämm-/Schüttschichten)
Produktnorm
DIN EN 13055 (Leichte Gesteinskörnungen)
Brandverhalten
Euroklasse A1 / A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Niveauausgleich unter Trockenestrich-Elementen
  • Altbau- und Holzbalkendeckensanierung
  • Ausgleich über Installationsleitungen
  • Höhen- und Niveauausgleich unter Gipsfaser-Trockenestrichelementen
  • Sanierung unebener Altbau-Holzbalkendecken und Gewölbedecken
  • Einbettung und Überdeckung von Elektro- und Heizungsrohren auf der Rohdecke

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Niveauausgleich von 10 bis 60 mm auf Massiv- oder Holzbalkendecke ohne Trocknungszeit

Ungebunden (mineralische Trockenschüttung, 50 l Sack).

Sofort nach dem Abziehen mit Trockenestrich-Elementen belegbar, geringes Gewicht (ca. 4–5 kg/m² je cm) und Euroklasse A1.

Mindestschütthöhe 10 mm einhalten; abgezogene Fläche nur über Verlegeinseln betreten.

Schütthöhen über 60 mm, kreuzende Rohrbündel oder Einsatz unter Fußbodenheizungen

Gebunden (zementär/kunstharzgebundene Ausgleichsschüttung).

Härtet binnen ca. 24 Stunden zu einer formstabilen, druckfesten Tragschicht ohne Nachsackung aus.

Verarbeitungs- und Trocknungszeit vor dem Belegen beachten.

Ausführungen im Überblick

Schüttungsart
Ungebunden (mineralische Trockenschüttung, Schütthöhe 10–60 mm), Gebunden (zementär/kunstharzgebundene Schüttung, ab 10 mm)

Erst zwischen ungebundener mineralischer Trockenschüttung (sofort ohne Trocknungszeit abziehbar, 10–60 mm) und gebundener Ausgleichsschüttung (für große Höhen, Rohrtrassen und Nassbereiche) wählen.

Sackgröße
50 l Sack (bzw. 50–80 l Systemgebinde)

Dann das 50-l-Sackgebinde wählen (Verbrauch: ca. 10 Liter je m² und cm Schütthöhe = 1 Sack à 50 l reicht für 5 m² bei 1 cm Höhe).

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Einbringen und Abziehen der Ausgleichsschüttung unter Trockenestrich

  1. Schritt 1 – Mittlere Ausgleichshöhe (cm) ermitteln (Mindestschütthöhe 10 mm über dem höchsten Punkt des Rohbodens bzw. über Rohrleitungen beachten).
  2. Schritt 2 – Untergrund vorbereiten: Auf Betondecken ≥ 0,2 mm PE-Baufolie mit 20 cm Überlappung auslegen; auf Holzdielenböden diffusionsoffenes Rieselschutzvlies auslegen. Umlaufend Randdämmstreifen stellen.
  3. Schritt 3 – Zwei parallele Dämme schütten und die Abziehlehren mit Wasserwaage oder Rotationslaser exakt auf Sollniveau ausrichten.
  4. Schritt 4 – Zwischenraum mit Ausgleichsschüttung füllen und mit der Abziehlatte über die Lehren planeben abziehen (bei Schütthöhen über 50 mm vorab verdichten).
  5. Schritt 5 – Abgezogene Fläche nicht mehr direkt mit Schuhen betreten, sondern von Verlegeinseln aus sofort mit Trockenestrich-Elementen belegen (bei gebundener Schüttung ca. 24 Std. Abbindezeit abwarten).

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Abziehlehren-Set und Alu-Richtlatte
  • Wasserwaage / Rotationslaser
  • Edelstahl-Glättkelle
  • Handstampfer (ab 50 mm Schütthöhe)

Wichtige Hinweise

  • Ungebundene Trockenschüttung niemals unter 10 mm Mindestschütthöhe („auf Null“) ausziehen – das Korn verliert seinen Halt!
  • Auf Holzbalkendecken niemals eine dampfdichte PE-Folie unterlegen (Schwitzwasser- und Fäulnisgefahr), sondern Rieselschutzvlies nutzen.
  • Abgezogene lose Schüttung vor dem Auflegen der Estrichelemente nicht mehr betreten.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Beim Ausschütten und Abziehen trockener mineralischer Schüttung Staubentwicklung durch vorsichtiges bodennahes Ausleeren gering halten; in geschlossenen Räumen Staubmaske FFP2 empfohlen.
Zuschnitt
Nicht zutreffend (schüttfähiges Granulat im Sack).
Lagerung
Trocken auf Palette lagern; gebundene Schüttungen vor Feuchtigkeit schützen.
Entsorgung
Mineralische Schüttungsreste unter Abfallschlüssel 17 01 07 / 17 09 04 entsorgen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Lose Trockenschüttung an Hochpunkten unter 10 mm Mindestschütthöhe auf Null ausziehen
  • Auf einer Holzbalkendecke eine dampfdichte PE-Folie statt eines diffusionsoffenen Rieselschutzvlieses auslegen
  • Fertig abgezogene lose Schüttung mit Schuhen betreten und dadurch Fußabdrücke unter dem Trockenestrich erzeugen
  • Bei Schütthöhen über 50–60 mm die Vorverdichtung vergessen
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich ungebundene und gebundene Ausgleichsschüttung unter Trockenestrich?

1) Ungebundene mineralische Trockenschüttung (auf Basis von Porenbetongranulat, Blähton, Vulkan-/Perlitegestein nach DIN EN 13055) wird trocken aus dem 50-l-Sack geschüttet, über Abziehlehren plan abgezogen und ohne jegliche Trocknungszeit sofort mit Trockenestrich-Elementen belegt. Durch die kantige Kornform (z. B. 0,2–4 mm bzw. 1–4 mm) verkrallt sich das Granulat lagestabil in sich selbst. 2) Gebundene Ausgleichsschüttung wird mit Wasser (bzw.

Systembindemittel) angemischt, härtet innerhalb von ca. 12 bis 24 Stunden zu einer festen, trittstabilen Platte aus und eignet sich für große Schütthöhen (über 60 mm bis mehrere Dezimeter), starke Querschnittswechsel über Installationsrohren, Gewerbeböden sowie unter Fußbodenheizungen.

Wie viele 50-l-Säcke Ausgleichsschüttung benötige ich pro Quadratmeter?

Der Materialbedarf beträgt 10 Liter je m² und 1 cm (10 mm) mittlerer Schütthöhe. Ein 50-l-Sack reicht somit bei 1 cm Schütthöhe für 5,0 m², bei 2 cm für 2,5 m², bei 3 cm für ca. 1,67 m², bei 4 cm für 1,25 m² und bei 5 cm für 1,0 m² Raumfläche.

Welche Mindest- und Maximalschütthöhe gilt für ungebundene Trockenschüttung?

Ungebundene Trockenschüttung darf niemals „auf Null“ ausgezogen werden, da sich die Körner sonst nicht mehr untereinander verzahnen können und wegrollen! Die Mindestschütthöhe beträgt 10 mm (über dem höchsten Punkt des Rohbodens bzw. über Rohrleitungen). Im Wohnbereich liegt die empfohlene Maximalschütthöhe bei 60 mm (in untergeordneten Bereichen bis 100 mm); ab 50–60 mm Schütthöhe muss die Schüttung mit einem Handstampfer vorverdichtet werden (ca. 5–10 % Verdichtungsmaß zugeben) oder auf eine gebundene Schüttung gewechselt werden.

Was muss ich bei der Verlegung auf einer Holzbalkendecke beachten (PE-Folie vs. Rieselschutz)?

Auf alten Holzdielenböden oder Holzbalkendecken darf unter der Ausgleichsschüttung niemals eine dampfdichte PE-Folie verlegt werden, da sonst aufsteigende Restfeuchte eingeschlossen wird und zu Holzfäule führt! Auf Holzdecken wird zwingend ein diffusionsoffenes Rieselschutzvlies (bzw. Natronkraftpapier) wannenförmig ausgelegt und an den Stößen überlappt, damit das feine Schüttgranulat nicht durch die Dielenfugen rieselt.

Eine ≥ 0,2 mm dicke PE-Baufolie (`pe-baufolie-trennlage`) gehört hingegen auf erdberührte Betonplatten und massive Stahlbetondecken mit Restfeuchte.

Wie ziehe ich die ungebundene Trockenschüttung exakt waagerecht ab?

Am besten arbeiten Sie mit zwei parallelen Abziehlehren (oder Rohren/Richtlatten), die im Abstand von ca. 1,20 bis 1,80 m auf zwei geschütteten Dämmen mit der Wasserwaage bzw. dem Rotationslaser exakt auf Sollniveau ausgerichtet werden. Anschließend wird der Zwischenraum aufgefüllt und mit der Abziehlatte bündig abgezogen. Danach die Lehren vorsichtig herausziehen und die entstandenen Rinnen glatt auffüllen.

Darf die abgezogene Trockenschüttung vor dem Verlegen der Trockenestrich-Elemente noch mit Schuhen betreten werden?

Nein! Sobald die ungebundene Schüttung planeben abgezogen ist, darf sie nicht mehr direkt betreten werden, da jeder Fußtritt Mulden und Hohllagen unter dem späteren Trockenestrich hinterlässt. Ziehen Sie die Schüttung abschnittsweise rückwärts zur Raumtür hin ab oder legen Sie sich Laufinseln aus einzelnen Trockenestrich-Elementen (ab ca. 20 m² Raumgröße beginnt man mit einem 20–30 cm breiten geschütteten Streifen an der gegenüberliegenden Wand und arbeitet sich Reihe für Reihe auf den bereits verlegten Elementen rückwärts vor).

Wie überdecke ich Elektroleitungen und Heizungsrohre auf dem Rohboden?

Rohre und Kabelbündel müssen fest auf dem Rohboden fixiert sein. Über der Rohroberkante ist eine Mindestüberdeckung mit Ausgleichsschüttung von 10 mm einzuhalten. Bei sehr leichten Perlite-Schüttungen oder großen Rohrbündeln empfiehlt sich eine gebundene Ausgleichsschüttung.

Welches Eigengewicht bringt die Ausgleichsschüttung auf die Decke?

Bei einer Schüttdichte von rund 400 kg/m³ (mineralisches Porenbeton-/Blähtongranulat, 50-l-Sack = ca. 20–25 kg) wiegt die Schüttung nur ca. 4,0 bis 4,5 kg/m² je 1 cm Schütthöhe. Selbst bei 4 cm Ausgleichshöhe sind das nur ca. 16–18 kg/m² – ein entscheidender statischer Vorteil gegenüber schwerem Zementestrich auf Altbau-Holzbalkendecken.

Ist die mineralische Ausgleichsschüttung brennbar?

Nein. Mineralische Trockenschüttungen aus Porenbetongranulat, Blähton oder Naturanhydrit/Vulkanstein sind nichtbrennbar (Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1; zementär gebundene Schüttungen A1 bzw. A2fl-s1) und verbessern zugleich den Brand- und Wärmeschutz der Rohdecke.

Können kaschierte Trockenestrich-Elemente (mit Holzfaser oder Mineralwolle) direkt auf loser Schüttung verlegt werden?

Unkaschierte 20-mm- und 25-mm-Gipsfaserelemente können direkt auf der abgezogenen Trockenschüttung verlegt werden. Bei Elementen mit weicher Unterseitenkaschierung (Mineralwolle, Holzfaser) und größeren Schütthöhen ist je nach Systemaufbau eine Lastverteilplatte (10 mm Gipsfaserplatte) zwischen loser Schüttung und kaschiertem Element einzulegen, damit sich der Stufenfalz beim Begehen während der Montage nicht in die Schüttung eindrückt.

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Trocken- und Innenausbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DIN EN 13055

Europäische Produktnorm für leichte mineralische Gesteinskörnungen (Blähton, Perlite, Porenbetongranulat).

Trockenschüttung (ungebunden)

Ofengetrocknetes, kantiges Mineralgranulat, das sich durch seine Korngeometrie ohne Bindemittel lagestabil verkrallt.

Gebundene Schüttung

Mit hydraulischem (zementärem) oder polymerem Bindemittel verfestigte Leichtschüttung für große Aufbauhöhen und hohe Punktlasten.

Rieselschutzvlies

Diffusionsoffenes Vlies oder Kraftpapier, das auf Holzbalkendecken das Durchrieseln des Schüttkorns durch Dielenfugen verhindert.

Abziehlehre

Nivellierprofil zum exakten, waagerechten Abziehen der Ausgleichsschüttung auf die geplante Einbauhöhe.

Schüttdichte (ca. 390–550 kg/m³)

Raumgewicht der losen Schüttung (entspricht ca. 4,0 bis 5,5 kg/m² je cm Schütthöhe).

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