Ansetzbinder / Ansetzgips (25 kg / 30 kg Sack)
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Ansetzbinder / Ansetzgips (25 kg / 30 kg Sack)

DIN EN 14496 · 25 kg / 30 kg Sack · Euroklasse A1

Werksgemischter Ansetzbinder (Ansetzgips) nach DIN EN 14496 im 25- bzw. 30-kg-Standardsack (Euroklasse A1 nicht brennbar) zum direkten Ankleben von Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten und Verbundplatten im Batzenverfahren an senkrechte Massivbauteile. Hohe Standfestigkeit für den Ausgleich von Wandunebenheiten bis 20 mm bei einer Verarbeitungszeit von ca. 45 bis 60 Minuten (Ergiebigkeit ca. 20–24 Liter Frischmörtel, ausreichend für ca. 5 bis 6 m² Wandfläche).

Sackgröße wählen 25 kg / 30 kg Sack (Standardgebinde)
Sackgröße

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Sack
5 Sack

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Ansetzbinder / Ansetzgips (25 kg / 30 kg Sack). Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Normen
DIN EN 14496, DIN 18181, DIN 18340
Batzenabstand
ca. 35–40 cm bei Plattendicken ≥ 12,5 mm; ca. 30 cm bei Plattendicke 10 mm
Materialbasis
Werksgemischter Trockenmörtel auf Gipsbasis mit haft- und verarbeitungsverbessernden Zusätzen
Brandverhalten
A1
Lagerfähigkeit
ca. 6 Monate trocken auf Holzrost im ungeöffneten Originalsack
Verarbeitungszeit
ca. 45 bis 60 Minuten
Verarbeitungstemperatur
ab +5 °C (Luft-, Material- und Untergrundtemperatur)
Ausgleichbare Unebenheit
bis 20 mm im Batzenverfahren (darüber mit untergeklebten Gipsplattenstreifen)
Verbrauch (Batzenauftrag)
ca. 3,5 bis 6,0 kg/m² (Richtwert ca. 4,5–5,0 kg/m² je nach Untergrund)
Sackgröße
25
Norm
DIN EN 14496
Verbrauch (kg/m²)
4,5
Package weight kg
25
Frischmörtelausbeute ca. (l/Sack)
20
Verarbeitungszeit min
60
0
Ansetzgips nach DIN EN 14496 / DIN 18181
1
25 kg / 30 kg Sack (Standardgebinde) · ergibt ca. 20 l Frischmörtel
2
ca. 4,5–6,0 kg/m² (1 Sack reicht für ca. 5–6 m²)
3
ca. 45 bis 60 Minuten ab Einstreuen
4
Ausgleich von Wandunebenheiten bis 20 mm
5
Euroklasse A1 (nicht brennbar nach DIN EN 13501-1)
Anfrageeinheit
Sack
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Produktbeschreibung

Ansetzbinder (Ansetzgips nach DIN EN 14496) ist der Spezialmörtel für die wirtschaftliche Herstellung von Trockenputz und direkt angesetzten Vorsatzschalen nach DIN 18181. Mit den standfesten Mörtelbatzen werden Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten und wärmedämmende Verbundplatten ohne Ständerwerk direkt an Mauerwerk oder vorbereiteten Beton geklebt, wobei Wandunebenheiten bis 20 mm in einem Arbeitsgang ausgeglichen werden. Sie wählen zwischen dem handlichen 20-kg-Sack und dem klassischen 25- bzw. 30-kg-Standardgebinde.

Vollständige Produktbeschreibung

Wichtig: Stark saugendes Mauerwerk vorab mit Tiefengrund LF grundieren; für die anschließende Fugenverspachtelung separaten Fugenspachtel nach DIN EN 13963 verwenden.

  • Ansetzbinder DIN EN 14496 · 25 kg / 30 kg Sack
  • Verbrauch: ca. 4,5–6,0 kg/m² (1 Sack reicht für ca. 5–6 m²)
  • Hohe Standfestigkeit für Batzenauftrag bis 20 mm (Euroklasse A1)

Material und Eigenschaften

Normen
DIN EN 14496, DIN 18181, DIN 18340
Batzenabstand
ca. 35–40 cm bei Plattendicken ≥ 12,5 mm; ca. 30 cm bei Plattendicke 10 mm
Materialbasis
Werksgemischter Trockenmörtel auf Gipsbasis mit haft- und verarbeitungsverbessernden Zusätzen
Brandverhalten
Euroklasse A1 (nicht brennbar nach DIN EN 13501-1)
Lagerfähigkeit
ca. 6 Monate trocken auf Holzrost im ungeöffneten Originalsack
Verarbeitungszeit
ca. 45 bis 60 Minuten
Verarbeitungstemperatur
ab +5 °C (Luft-, Material- und Untergrundtemperatur)
Ausgleichbare Unebenheit
bis 20 mm im Batzenverfahren (darüber mit untergeklebten Gipsplattenstreifen)
Verbrauch (Batzenauftrag)
ca. 3,5 bis 6,0 kg/m² (Richtwert ca. 4,5–5,0 kg/m² je nach Untergrund)

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 14496
Gebindegewicht (kg)
25
Brandverhalten
A1
Verbrauch (kg/m²)
4,5
Package weight kg
25
Frischmörtelausbeute ca. (l/Sack)
20
Verarbeitungszeit min
60

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14496
Systemanforderungen
Nur zum Ansetzen von Platten geeignet – für das Verspachteln der Plattenfugen Fugenspachtel nach DIN EN 13963 verwenden.
Technische Nachweise
Leistungserklärung (DoP) und Produktdatenblatt des gelieferten Werks beachten.
Bemessungsnorm
DIN 18181 und VOB/C DIN 18340
Produktnorm
DIN EN 14496 (Gips-Trockenmörtel für das Ansetzen von Gipsplatten)
Brandverhalten
Euroklasse A1 nach DIN EN 13501-1

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Trockenputz auf Mauerwerk und Beton
  • Ankleben von Verbundplatten (Innendämmung)
  • Ausbilden von Fensterlaibungen
  • Direktes Ankleben von Gipskarton- und Gipsfaserplatten an Mauerwerk (Trockenputz)
  • Ansetzen von wärme- und schalldämmenden Verbundplatten
  • Herstellen von Installations- und Pfeilerbekleidungen auf Massivbauteilen

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Wandbekleidung (Trockenputz) ganzer Räume oder Etagen

25 kg / 30 kg Sack (Standardgebinde, 40 Sack/Palette) + Tiefengrund LF.

Wirtschaftliches Hauptgebinde mit ca. 5 bis 6 m² Reichweite pro Sack.

Saugendes Mauerwerk zwingend vorab grundieren.

Kleinere Wandflächen, Laibungen oder Etagentransport ohne Aufzug

20 kg Sack (reicht für ca. 4 bis 5 m² Wandfläche).

Leichteres 20-kg-Gebinde für rückenschonendes Tragen und kleinere Anmischmengen.

Saubere Anmischgefäße ohne alte Gipsreste verwenden.

Ausführungen im Überblick

Sackgröße
25 kg / 30 kg Sack (Standardgebinde), 20 kg Sack

Sackgröße nach Projektfläche und Handhabung wählen (Richtwert Verbrauch: ca. 4,0 bis 6,0 kg/m² Wandfläche je nach Untergrundebenheit).

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Verarbeitung von Ansetzbinder beim Ankleben von Trockenputzplatten

  1. Schritt 1 – Untergrund prüfen und vorbereiten: Saugendes Mauerwerk (Porenbeton, KS, Ziegel) mit Tiefengrund LF grundieren und trocknen lassen; glatten Beton mit Betonkontakt vorstreichen.
  2. Schritt 2 – Platten ca. 15 mm kürzer als die Raumhöhe zuschneiden (für ca. 10 mm Boden- und 5 mm Deckenfuge).
  3. Schritt 3 – Ansetzbinder in sauberes, kaltes Wasser einstreuen, 3–5 Minuten sumpfen lassen und pastensteif anrühren.
  4. Schritt 4 – Mörtelbatzen (Ø ca. 10 cm) im Raster von 30 bis 40 cm auf die Plattenrückseite setzen (an Laibungen, Waschbecken und Rohrdurchführungen streifenförmig/vollflächig).
  5. Schritt 5 – Platte auf Unterlegkeile stellen, an die Wand drücken und innerhalb der Verarbeitungszeit mit Richtlatte, Wasserwaage und Gummihammer lot- und fluchtgerecht ausrichten.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Maurerkelle und Anmischeimer
  • Rührwerk (langsam laufend)
  • Alu-Richtlatte (2,0 m) und Wasserwaage
  • Gummihammer

Wichtige Hinweise

  • Niemals bereits versteifenden Ansetzbinder durch erneute Wasserzugabe aufrühren – führt zum kompletten Haftverlust!
  • Nicht auf ungrundiertem, stark saugendem Mauerwerk oder auf feuchten Kellerwänden verarbeiten.
  • Ansetzbinder nicht zum Verspachteln der Sichtfugen verwenden (dafür Fugenspachtel nach DIN EN 13963 einsetzen).

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Gipstrockenmörtel staubarm anmischen. Nur saubere Gefäße und Werkzeuge verwenden (Gipsreste verkürzen die Abbindezeit drastisch).
Zuschnitt
Nicht zutreffend (Pulver-Sackware zum Anmischen mit Wasser).
Lagerung
Trocken, kühl und vor Feuchtigkeit geschützt auf Palette lagern.
Entsorgung
Ausgehärtete Gipsreste unter Abfallschlüssel 17 08 02 (Baustoffe auf Gipsbasis) entsorgen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Porenbeton oder Kalksandstein ohne Tiefengrund direkt mit Ansetzbinder bekleben (der Gips verdurstet und löst sich ab)
  • Glatten Ortbeton ohne Quarz-Betonkontakt mit Ansetzgips bekleben
  • Ansetzbinder als Fugenfüller in die Plattenfugen schmieren statt Fugenspachtel nach DIN EN 13963 zu nutzen
  • Ansteifenden Ansetzgips im Eimer nochmals mit Wasser aufrühren
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Wofür wird Ansetzbinder (Ansetzgips) nach DIN EN 14496 verwendet und worin liegt der Unterschied zu Fugenspachtel?

Ansetzbinder nach DIN EN 14496 ist ein auf hohe Standfestigkeit und Haftkraft eingestellter Gips-Klebemörtel. Damit werden Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten oder kaschierte Verbundplatten ohne Metall- oder Holzunterkonstruktion im Batzenverfahren direkt an tragfähige Massivwände (Mauerwerk, Beton) geklebt („Trockenputz“ nach DIN 18181). Zum anschließenden Verspachteln der Plattenfugen darf Ansetzbinder nicht verwendet werden, da er zu grob ist und sich nicht auf Null ausziehen lässt – für die Fugen nutzen Sie `gipskarton-fugenspachtel` bzw. `fugenspachtel`.

Wie viel Ansetzbinder brauche ich pro Quadratmeter Wandfläche?

Je nach Unebenheit der Rohwand liegt der Verbrauch im Batzenverfahren bei ca. 3,5 bis 6,0 kg/m² (Mittelwert ca. 4,5–5,0 kg/m²). Ein 20-kg-Sack reicht damit für rund 4 bis 5 m², ein 25-/30-kg-Sack für rund 5 bis 6 m² Wandfläche.

Wie muss der Untergrund (Porenbeton, Kalksandstein, Ziegel, Beton) vorbereitet werden?

Der Untergrund muss tragfähig, trocken, staub- und schalölfrei sein. 1) Stark saugende Untergründe (Porenbeton, Ziegel, Kalksandstein) müssen vorab zwingend mit Tiefengrund LF (`tiefengrund-grundierung`) oder einer Aufbrennsperre grundiert werden, damit das Anmachwasser nicht aus dem Ansetzgips gesaugt wird. 2) Glatte, nicht saugende Betonflächen benötigen eine quarzgefüllte Betonkontakt-Haftbrücke.

Wie groß dürfen die Mörtelbatzen sein und in welchem Abstand werden sie gesetzt?

Der pastensteif angerührte Ansetzbinder wird mit der Kelle in Batzen von ca. 10 cm Durchmesser auf die Plattenrückseite (oder die Wand) gesetzt. Der Mittenabstand der Batzen beträgt bei Plattendicken ab 12,5 mm maximal 35 bis 40 cm (bei 10 mm dünnen Platten maximal 30 cm). Bis zu 20 mm Wandunebenheit lassen sich direkt über die Batzendicke ausgleichen; bei Unebenheiten über 20 mm werden vorab Gipsplattenstreifen als Unterlage angesetzt.

Wo muss der Ansetzbinder streifenförmig oder vollflächig statt in Batzen aufgetragen werden?

An Tür- und Fensterlaibungen, an Fußleisten- und Deckenanschlüssen, im Bereich von Waschbecken, Konsolen, Elektro-Unterputzdosen sowie an Schornsteinwangen und Brandschutzanschlüssen wird der Ansetzbinder streifenförmig bzw. vollflächig hinterfüttert.

Wie wird Ansetzbinder angemischt und wie lange ist die Verarbeitungszeit?

Das Pulver wird in sauberes, kaltes Leitungswasser eingestreut (ca. 12–15 Liter Wasser je 20–25 kg bzw. ca. 18,5 Liter je 30 kg), rund 3 bis 5 Minuten sumpfen gelassen und anschließend zu einer standfesten, klumpenfreien Paste verrührt. Die Verarbeitungszeit beträgt ab dem Einstreuen ca. 45 bis 60 Minuten. Bereits ansteifendes Material darf keinesfalls mit Wasser „verlängert“ werden (massiver Haftverlust!).

Muss beim Ansetzen am Boden und an der Decke eine Fuge bleiben?

Ja. Damit der Ansetzbinder hinter der Platte gleichmäßig abbinden und austrocknen kann und um Schallbrücken zum Rohboden zu vermeiden, werden die Platten beim Ansetzen auf ca. 10 bis 15 mm hohe Unterlegkeile gestellt (ca. 10 mm Bodenfuge und ca. 5 mm Deckenfuge). Nach dem Erhärten der Batzen werden die Keile wieder entfernt.

Eignet sich Ansetzbinder auch für Verbundplatten mit EPS- oder Mineralwolle-Dämmung?

Ja, Ansetzbinder nach DIN EN 14496 ist für das Ansetzen von Gipskarton-Verbundplatten zugelassen. Bei Kaschierungen aus Mineralfaserdämmplatten wird die Dämmstoffrückseite im Bereich der Batzen vorab dünn mit Ansetzbinder vorgespachtelt (Kontaktspachtelung), um die Haftung sicherzustellen.

Bei welchen Temperaturen darf Trockenputz mit Ansetzbinder ausgeführt werden?

Die Raum-, Material- und Untergrundtemperatur darf während der Verarbeitung und des Abbindens +5 °C nicht unterschreiten.

Wie lange ist Ansetzbinder im Sack lagerfähig?

Trocken, kühl und auf Holzrost vor Bodenfeuchte geschützt gelagert, beträgt die Mindesthaltbarkeit im ungeöffneten Originalsack in der Regel 6 Monate (angebrochene Säcke gut verschließen und innerhalb von 3 Monaten verbrauchen).

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Trocken- und Innenausbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DIN EN 14496

Europäische Produktnorm für Gipsbinder und Gips-Trockenmörtel zum Ansetzen von Gipsplatten und Verbundplatten.

Trockenputz

Direktes Ankleben von raumhohen Gipsplatten an Massivwände mit Ansetzbinder (ohne Ständerwerk).

Batzenverfahren

Punktueller Auftrag von ca. 10 cm großen Mörtelbatzen im Raster von 30 bis 40 cm zum Ausgleich von Wandunebenheiten bis 20 mm.

Sumpfzeit

Ruhezeit (ca. 3–5 Minuten) nach dem Einstreuen des Pulvers ins Wasser vor dem Durchrühren.

Kontaktspachtelung

Dünnes Vorspachteln auf Faserdämmstoffen vor dem Setzen des eigentlichen Ansetzbatzens.

Verarbeitungszeit (ca. 45–60 Min.)

Offenzeit vom Einstreuen bis zum Beginn des Abbindens, innerhalb derer die Platten angesetzt und mit der Richtlatte ausgerichtet sein müssen.

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