Fliesenkleber C1, C2, S1 und S2: Klasse und Verbrauch wählen
C kennzeichnet zementären Kleber; C1 und C2 unterscheiden die Anforderungen an die Haftzugfestigkeit. T steht für verringertes Abrutschen, E für verlängerte offene Zeit und F für schnelles Erhärten.

Die schnelle Antwort
Fliesenkleber C1, C2, S1 und S2: Klasse und Verbrauch wählen
C kennzeichnet zementären Kleber; C1 und C2 unterscheiden die Anforderungen an die Haftzugfestigkeit. T steht für verringertes Abrutschen, E für verlängerte offene Zeit und F für schnelles Erhärten.
- Material und Anwendung gemeinsam beurteilen.
- Menge und Zuschlag getrennt erfassen.
Die Buchstaben beschreiben unterschiedliche Eigenschaften
C kennzeichnet zementären Kleber; C1 und C2 unterscheiden die Anforderungen an die Haftzugfestigkeit. T steht für verringertes Abrutschen, E für verlängerte offene Zeit und F für schnelles Erhärten.
S1 und S2 beschreiben die Verformbarkeit. S2 allein gibt Holz, Außenflächen oder jede Fußbodenheizung nicht frei. Belag, Untergrund und Beanspruchung zusammen prüfen.
Verbrauch nicht aus der Klasse ableiten
Kleberbedarf hängt unter anderem von Untergrundebenheit, Zahnung, Fliesenrückseite und Verlegeart ab. C2 oder S1 legt keinen kg/m²-Verbrauch fest.
Mit ausdrücklich angenommenen 4 kg/m² ergeben 30 m² einen Bedarf von 120 kg. Bei 25 kg je Sack sind fünf Säcke erforderlich, bevor eine zusätzlich gewünschte Reserve berücksichtigt wird.
Aufbau und Zeitfenster beachten
Fliesenkleber ersetzt keine notwendige Verbundabdichtung. Abdichtung, Anschlüsse, Fugen und Belag müssen zusammenpassen.
Topfzeit im Gefäß und offene Zeit auf dem Untergrund sind unterschiedliche Zeitfenster. Temperatur, Wind und Untergrund können die nutzbare Zeit verkürzen.
Material direkt auswählen
Diese Produktbereiche passen zum beschriebenen Aufbau. Öffnen Sie die Karte und wählen Sie die passende Variante oder senden Sie eine Anfrage.
Quellen und Herstellerunterlagen
Häufige Fragen
Ersetzt dieser Ratgeber einen Produkt- oder Systemnachweis?
Nein. Die Planungshilfe erklärt Begriffe und Rechenwege. Die konkreten Anwendungsunterlagen und erforderlichen Nachweise bleiben maßgebend.