Beton selbst herstellen
Zement und geeignete Gesteinskörnung nach Rezeptur kombinieren.
Festigkeit und Expositionsklasse entstehen aus dem gesamten Beton, nicht allein aus der Zementklasse.

CEM I · 42,5 R · Sack 25 kg
Portlandzement CEM I 42,5 R mit hoher Anfangsfestigkeit. 25 kg netto je Sack. Für Beton nach geeigneter Rezeptur; kein Fertigbeton.
Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick
Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Portlandzement CEM I 42,5 R – Sack 25 kg. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.
Portlandzement CEM I 42,5 R ist ein hydraulisches Bindemittel nach DIN EN 197-1. CEM I enthält 95–100 % Klinker, bezogen auf Haupt- und Nebenbestandteile. R bezeichnet hohe Anfangsfestigkeit: mindestens 20 N/mm² nach 2 Tagen.
Nach 28 Tagen beträgt die Normfestigkeit 42,5 bis 62,5 N/mm². Geprüft wird am Normmörtel nach DIN EN 196-1. Diese Werte sind Normanforderungen und keine Hersteller-Messwerte.
Die Betonfestigkeitsklasse, Dauerhaftigkeit und Verarbeitbarkeit entstehen aus der gesamten Betonrezeptur, Verdichtung und Nachbehandlung. Für tragende Bauteile gelten die Planung und Betonspezifikation.
Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen
Portlandzement CEM I 42,5 R mit hoher Anfangsfestigkeit. 25 kg netto je Sack. Für Beton nach geeigneter Rezeptur; kein Fertigbeton.
Zement und geeignete Gesteinskörnung nach Rezeptur kombinieren.
Festigkeit und Expositionsklasse entstehen aus dem gesamten Beton, nicht allein aus der Zementklasse.
Eine passende R-Klasse auswählen.
R beschreibt die Anfangsfestigkeit am Normmörtel. Ausschalen und Belasten erfordern einen Nachweis der tatsächlichen Bauteilfestigkeit.
Geeigneten Trockenbeton oder Fertigmörtel als Alternative prüfen.
Ein fertig abgestimmtes Trockenprodukt vereinfacht die Dosierung; Einsatzbereich und Wasserzugabe stehen auf dem Produkt.
Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Die Festigkeitsklasse beschreibt die Zementfestigkeit am Normmörtel nach 28 Tagen. Bei CEM I 42,5 R sind dies 42,5 bis 62,5 N/mm²; nach 2 Tagen mindestens 20 N/mm². R steht für hohe Anfangsfestigkeit, nicht für eine feste Abbindezeit.
Die Betonfestigkeitsklasse ergibt sich erst aus der gesamten Betonrezeptur und Ausführung.
Nein. Zement ist das Bindemittel. Für Beton werden zusätzlich geeignete Gesteinskörnungen und Wasser nach abgestimmter Rezeptur benötigt.
Trockenbeton enthält bereits die trockenen Bestandteile; Transportbeton wird als Frischbeton geliefert.
Betonvolumen in m³ mit dem Zementgehalt der geplanten Rezeptur in kg/m³ multiplizieren. Die Zementmasse durch 25 kg teilen und auf volle Säcke aufrunden. Ein optionaler Bestellzuschlag wird einmal berücksichtigt.
Ohne Rezeptur gibt es keine verlässliche feste Frischbetonausbeute je Sack.
R-Zement allein macht das Betonieren bei Frost nicht sicher. Nicht auf gefrorenen Untergründen betonieren. Luft-, Untergrund- und Frischbetontemperatur, Bauteil und Witterung erfordern abgestimmte Schutzmaßnahmen.
Jungen Beton gegen Frost und zu schnelle Austrocknung schützen; R ersetzt weder die Nachbehandlung noch die Prüfung vor Belastung oder Ausschalen.
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Kalksteinmehl als Hauptbestandteil.
Hüttensand als Hauptbestandteil.
Flugasche als Hauptbestandteil.
Niedrige Hydratationswärme.
Hoher Sulfatwiderstand (sulfatbeständig).
Niedriger wirksamer Alkaligehalt nach DIN 1164-10.
Portlandzement mit 95–100 % Klinker, bezogen auf Haupt- und Nebenbestandteile.
Normale, hohe beziehungsweise niedrige Anfangsfestigkeit. Keine feste Abbindezeit.
Verhältnis der wirksamen Wassermasse zur Zementmasse. Zusätzliches Wasser aus feuchter Gesteinskörnung berücksichtigen.