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Transportbeton C12/15 – C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm

C12/15 (X0) · C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm · Abrechnung in m³

Unbewehrter Transportbeton C12/15 (Expositionsklasse X0) nach DIN EN 206 / DIN 1045-2 in steifer, erdfeuchter Konsistenz C1 (Größtkorn 16–32 mm, Feuchtigkeitsklasse WF). Bewährter Sauberkeitsschicht-, Füll- und Rückenstützbeton für den Tief-, Straßen- und Fundamentbau (Einbau ab 5 cm Schichtdicke oder zur Kipper-Selbstabholung im Werk).

Druckfestigkeits- und Expositionsklasse wählen C12/15 · X0 (Sauberkeitsschicht & Unterbeton unbewehrt)
Druckfestigkeits- und Expositionsklasse
Konsistenz und Größtkorn wählen C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm (Selbstabholung / Kipper)
Konsistenz und Größtkorn

Menge wählen

m³
6 m³

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Transportbeton C12/15 – C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Norm
DIN EN 206, DIN 1045-2
Größtkorn Dmax
16 mm (Rundkorn/Splitt) sowie 22 mm bzw. 32 mm
Konsistenzklassen
C1 (steif/erdfeucht), F3 (weich, Ausbreitmaß 420–480 mm), F4 (sehr weich, Ausbreitmaß 490–550 mm)
Expositionsklassen
X0
Zufahrt & Logistik
Befestigte Zufahrt für bis zu 38 t (Breite ≥ 3,0 m, Höhe ≥ 4,0 m); Entladezeit Richtwert 5 min/m³
Rohdichte Frischbeton
ca. 2,30–2,40 t/m³ (Normalbeton, 1 m³ entspricht 1 m³ verdichtetem Frischbeton ±3 %)
Druckfestigkeitsklassen
C8/10, C12/15, C16/20, C20/25, C25/30, C30/37
Wasserzementwert WU / XA1
w/z_eq ≤ 0,60 nach DIN 1045-2 Abschn. 5.5.3 bzw. ≤ 0,55 nach WU-Richtlinie
Druckfestigkeits- und Expositionsklasse
C12/15 · X0 (Sauberkeitsschicht & Unterbeton unbewehrt)
Konsistenz und Größtkorn
C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm (Selbstabholung / Kipper)
Konsistenz
C1 (steif/erdfeucht)
Dichte (t/m³)
2,35
Groesstkorn
16–32 mm
Density t m3
2,35
Brandverhalten
A1
Festigkeitsklasse
C12/15
Schüttdichte (t/m³)
2,35
Ueberwachungsklasse
ÜK 1
0
C12/15 (DIN EN 206 / DIN 1045-2)
1
X0
2
C1 (steif/erdfeucht)
3
16–32 mm
4
ÜK 1
5
ca. 2,30–2,40 t/m³
Anfrageeinheit
m³
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Produktbeschreibung

Transportbeton (Fertigbeton) nach DIN EN 206 und DIN 1045-2 wird im Transportbetonwerk exakt nach Rezeptur verwogen, gemischt und einbaufertig im Fahrmischer auf die Baustelle geliefert. Ab einem Bedarf von rund 1,5 m³ ist Transportbeton die rationelle und normgerechte Lösung für Sauberkeitsschichten, Streifen- und Einzelfundamente, Stahlbeton-Bodenplatten, Kellerwände sowie zum Verfüllen größerer Schalungssteinwände. Sie wählen in zwei Stufen: zuerst die Druckfestigkeits- und Expositionsklasse laut Statik (C8/10 X0 oder C12/15 X0 für unbewehrte Sauberkeitsschichten, C16/20 oder C20/25 XC1/XC2 für frostfreie Gründungsbauteile, C25/30 XC4/XF1/XA1 für Außen- und Fundamentbauteile sowie C25/30 WU oder C30/37 WU für wasserundurchlässige Konstruktionen), danach Konsistenz und Größtkorn (C1 erdfeucht, F3 weich mit 16 oder 22/32 mm Korn oder F4 sehr weich).

Vollständige Produktbeschreibung
  • C12/15 · X0
  • C1 (steif/erdfeucht) · Größtkorn 16–32 mm
  • DIN EN 206 / DIN 1045-2 (ÜK 1)

Material und Eigenschaften

Norm
DIN EN 206-1 / DIN 1045-2:2023-08, Gesteinskörnung nach DIN EN 12620
Größtkorn Dmax
16 mm (Rundkorn/Splitt) sowie 22 mm bzw. 32 mm
Konsistenzklassen
C1 (steif/erdfeucht), F3 (weich, Ausbreitmaß 420–480 mm), F4 (sehr weich, Ausbreitmaß 490–550 mm)
Expositionsklassen
X0 (unbewehrt); XC1, XC2 (Gründung); XC4, XF1, XA1 (Außen/Fundament); XD1 (Chlorid); WU / hWe
Zufahrt & Logistik
Befestigte Zufahrt für bis zu 38 t (Breite ≥ 3,0 m, Höhe ≥ 4,0 m); Entladezeit Richtwert 5 min/m³
Rohdichte Frischbeton
ca. 2,30–2,40 t/m³ (Normalbeton, 1 m³ entspricht 1 m³ verdichtetem Frischbeton ±3 %)
Druckfestigkeitsklassen
C8/10, C12/15, C16/20, C20/25, C25/30, C30/37
Wasserzementwert WU / XA1
w/z_eq ≤ 0,60 nach DIN 1045-2 Abschn. 5.5.3 bzw. ≤ 0,55 nach WU-Richtlinie

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 206, DIN 1045-2
Betonsorte
C12/15 · X0 (Sauberkeitsschicht & Unterbeton unbewehrt)
Konsistenz
C1 (steif/erdfeucht)
Dichte (t/m³)
2,35
Groesstkorn
16–32 mm
Density t m3
2,35
Brandverhalten
A1
Konsistenz korn
C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm (Selbstabholung / Kipper)
Festigkeitsklasse
C12/15
Expositionsklassen
X0
Schüttdichte (t/m³)
2,35
Ueberwachungsklasse
ÜK 1

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
Ü-Zeichen (Fremdüberwachung und werkseigene Produktionskontrolle nach DIN 1045-2)
Systemanforderungen
Für die Auswahl der Betongüte und Expositionsklassen nach Statik ist der Besteller verantwortlich. Nachträgliche Wasserzugabe auf der Baustelle führt zum Verlust von Überwachungszeichen und Gewährleistung.
Technische Nachweise
Lieferschein mit Sortenschlüssel, Expositionsklassen, Konsistenz und Größtkorn bei Anlieferung prüfen und gegenzeichnen.
Design standard
Bemessung und Ausführung nach DIN EN 1992-1-1 (Eurocode 2) und DIN EN 13670 / DIN 1045-3
Produktnorm
DIN EN 206-1 und DIN 1045-2:2023-08 (sowie DAfStb-WU-Richtlinie und Alkali-Richtlinie)
Brandverhalten
Euroklasse A1 (nicht brennbar)

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Sauberkeitsschicht und Unterbeton
  • Streifenfundamente und Punktfundamente
  • Stahlbeton-Bodenplatten und WU-Gründungsplatten
  • Verfüllung großer Schalungssteinwände
  • Sauberkeitsschichten und unbewehrter Unterbeton (C8/10 X0, C12/15 X0)
  • Bewehrte Streifen- und Einzelfundamente (C20/25 XC2, C25/30 XC4/XF1/XA1)
  • Tragende Stahlbeton-Bodenplatten und Fundamentplatten
  • Wasserundurchlässige Bodenplatten und Kellerwände (C25/30 WU, C30/37 WU)

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Sauberkeitsschicht (≥ 5 cm) unter Bodenplatte oder Streifenfundament

C8/10 X0 oder C12/15 X0 in Konsistenz C1 oder F3.

Unbewehrter Ausgleichs- und Unterbeton zum sauberen Aufstellen der Abstandhalter.

Alternativ kann eine druckfeste 1-lagige HDPE-Noppenbahn als Sauberkeitsschicht-Ersatz verlegt werden.

Bewehrtes Streifenfundament oder Bodenplatte mit Frost-/Feuchtebeanspruchung

C25/30 · XC4/XF1/XA1 (oder C25/30 WU) in F3 oder F4.

Erfüllt die Anforderungen für erdberührte Außenbauteile, Frost XF1 und schwachen chemischen Angriff XA1.

Bei Pumpenförderung oder enger Bewehrung Größtkorn 16 mm und ggf. Konsistenz F4 wählen.

Ausführungen im Überblick

Druckfestigkeits- und Expositionsklasse
C8/10 · X0 (Sauberkeitsschicht & Füllbeton unbewehrt), C12/15 · X0 (Sauberkeitsschicht & Unterbeton unbewehrt), C16/20 · XC1/XC2 (Fundamente & Bauteile ohne Frost), C20/25 · XC1/XC2 (Streifenfundament & Gründung ohne Frost), C25/30 · XC4/XF1/XA1 (Außenbauteile, Fundament & Bodenplatte), C25/30 · XC4/XF1/XA1 WU (hoher Wassereindringwiderstand), C30/37 · XC4/XD1/XF1/XA1 WU (hochbelastete WU-Bauteile)

Erst die Druckfestigkeits- und Expositionsklasse nach Statik bzw. Bauteilanforderung wählen.

Konsistenz und Größtkorn
C1 erdfeucht · Größtkorn 16–32 mm (Selbstabholung / Kipper), F3 weich · Größtkorn 16 mm (Fahrmischer / Pumpe), F3 weich · Größtkorn 22/32 mm (Fahrmischer Standard), F4 sehr weich · Größtkorn 16–22 mm (Fahrmischer / Fließbeton)

Dann Konsistenzklasse (C1 erdfeucht, F3 weich, F4 sehr weich) und Größtkorn (16 mm oder 22/32 mm) nach Einbauart wählen.

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Vorbereitung, Abruf und Einbau von Transportbeton

  1. Schritt 1 – Betonsorte (Festigkeits- und Expositionsklasse), Konsistenz (F3/F4) und Größtkorn (16 oder 22/32 mm) aus Statik bzw. Ausführungsplanung übernehmen.
  2. Schritt 2 – Kubikmeterbedarf aus Fläche × Bauteildicke plus ca. 5 % Einbau- und Verdichtungsreserve berechnen; unter ca. 1,5 m³ mit Trockenbeton-Sackware vergleichen.
  3. Schritt 3 – Baustellenzufahrt (Breite ≥ 3,0 m, Höhe ≥ 4,0 m, bis 38 t) und Einbauart (Direktentladung über Rutsche oder Autobetonpumpe) klären; 3–4 Werktage vorab abrufen.
  4. Schritt 4 – Vor Betonage Schalung, Bewehrung, Betondeckung (Abstandhalter) sowie Durchgangsmessung und Fotodokumentation des Fundamenterders (DIN 18014) prüfen.
  5. Schritt 5 – Frischbeton zügig entladen (Richtwert 5 min/m³), ohne Wasserzugabe einbringen, mit Innenrüttler verdichten, abziehen und sofort gegen Austrocknen nachbehandeln.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Innenrüttler (Rüttelflasche)
  • Alu-Richtlatte und Wasserwaage / Rotationslaser
  • Maurerkelle, Glättkelle und Betonverteiler / Patsche

Wichtige Hinweise

  • Niemals auf der Baustelle Wasser in den Fahrmischer zugeben – der w/z-Wert steigt und die Gewährleistung des Lieferwerks erlischt sofort!
  • Mindestabnahmemenge je Fahrmischer (meist 6,0 bis 7,5 m³) und Entladezeit (ca. 5 min/m³) bei der Baustellenorganisation einplanen.
  • Bei Autobetonpumpen mit 100er Leitung und bei Schalungssteinen Größtkorn 16 mm und Konsistenz F3 oder F4 wählen.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Frischbeton reagiert stark alkalisch (H315, H318, H335, chromatarm GISCODE ZP1). Beim Einbringen wasserdichte Stiefel, Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen; Rückwärtsfahren des Fahrmischers nur mit Einweiser (DGUV Vorschrift 70).
Zuschnitt
Im erhärteten Zustand Nassschnitt mit Diamanttrennscheibe.
Lagerung
Frischbeton ist unverzüglich nach Eintreffen des Fahrmischers auf der Baustelle zu entladen und einzubauen.
Entsorgung
Vorkehrungen für Waschplatz und Restbeton bauseits treffen; ausgehärtete Betonreste unter Abfallschlüssel 17 01 01 verwerten.

Häufige Fehler vermeiden

  • Auf der Baustelle Wasser zum Frischbeton geben, statt Konsistenz F4 mit Fließmittel zu bestellen
  • Größtkorn 32 mm für schmale Schalungssteine oder kleine Betonpumpen bestellen
  • Zufahrtsbreite (mind. 3,0 m), Gesamtgewicht (bis 38 t) und Entladezeit (5 min/m³) vorab nicht prüfen
  • Betonieren, bevor der Fundamenterder nach DIN 18014 durch die Elektrofachkraft gemessen und fotografiert wurde
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Ab welcher Menge lohnt sich Transportbeton im Fahrmischer gegenüber Trockenbeton-Sackware?

Als Richtwert ab etwa 1,0 bis 1,5 m³ Frischbetonbedarf. Für 1,5 m³ müssten bereits rund 120 Säcke à 25 kg (3 Tonnen Trockenmörtel) von Hand angemischt werden. Der Fahrmischer liefert eine durchgehend homogene, güteüberwachte Charge nach DIN EN 206 / DIN 1045-2, sodass Fundament oder Bodenplatte in einem Guss ohne ungewollte Arbeitsfugen betoniert werden können.

Für Kleinmengen unter 1,0 m³ ist dagegen Trockenbeton-Sackware meist wirtschaftlicher, weil beim Fahrmischer unterhalb der Mindestabnahme (je nach Lieferwerk meist 6,0 bis 7,5 m³) ein Mindermengenzuschlag je fehlendem Kubikmeter anfällt.

Welche Betonsorte wähle ich für die Sauberkeitsschicht, das Streifenfundament und die Bodenplatte?

1) Für unbewehrte Sauberkeitsschichten (mind. 5 cm dick) und Rückenstützen wird C8/10 X0 oder C12/15 X0 (in Konsistenz C1 erdfeucht oder F3 weich) eingesetzt. 2) Für frostfrei gegründete, bewehrte Streifenfundamente und Sohlplatten ohne Frostangriff gilt mindestens C20/25 XC1/XC2 (bzw. C16/20 XC1/XC2 nach Statik). 3) Für Bauteile im Frostbereich, Außenbauteile und chemisch schwach angreifende Böden/Grundwässer ist C25/30 XC4, XF1, XA1 der Standard. 4) Für wasserundurchlässige Bodenplatten und Kellerwände wird C25/30 WU bzw. C30/37 WU mit hohem Wassereindringwiderstand gewählt.

Was ist der Unterschied zwischen Größtkorn 16 mm und 22/32 mm?

Größtkorn 16 mm ist besonders fließ- und pumpfähig und wird zwingend benötigt, wenn die Bewehrung eng liegt, Beton-Schalungssteine verfüllt werden oder eine kleinere Autobetonpumpe (100er Förderleitung) zum Einsatz kommt. Zudem ist 16 mm in vielen norddeutschen Kiesregionen das Standardkorn. Größtkorn 22 mm bzw. 32 mm ist das klassische Standardkorn für massivere Fundamente und Bodenplatten bei Rutschen-, Kübel- oder Großpumpeneinbau.

Wann wähle ich Konsistenz F3 (weich), F4 (sehr weich) oder C1 (steif/erdfeucht)?

C1 (steif/erdfeucht) eignet sich für unbewehrten Unterbeton, Randsteinbettungen und Selbstabholer. F3 (weich, Ausbreitmaß 420–480 mm) ist die Allround-Konsistenz für Streifenfundamente und Bodenplatten, die mit der Rüttelflasche verdichtet werden. F4 (sehr weich, Ausbreitmaß 490–550 mm, im Werk über Fließmittel eingestellt) erleichtert das Einbringen und Abziehen bei gepumpten Bodenplatten und stark bewehrten Bauteilen erheblich.

Darf dem Transportbeton auf der Baustelle Wasser zugegeben werden, um ihn flüssiger zu machen?

Nein, unter keinen Umständen! Eine nachträgliche Wasserzugabe auf der Baustelle ist nach DIN EN 206 / DIN 1045-2 streng verboten. Sie erhöht den Wasserzementwert (w/z-Wert), mindert die Druckfestigkeit und zerstört die Frost- sowie WU-Dichtigkeit; zugleich erlöschen Überwachungszeichen und Mängelhaftung des Transportbetonwerks.

Wenn weicherer Beton benötigt wird, muss vorab Konsistenz F4 bestellt oder Fließmittel durch das Werk dosiert werden.

Welche Anforderungen gelten für die Baustellenzufahrt und Entladezeit beim Fahrmischer?

Ein voll beladener Fahrmischer wiegt bis zu 32–38 Tonnen. Die Zufahrt bis zur Entladestelle muss befestigt, tragfähig und rutschfest sein (Mindestdurchfahrtsbreite 3,00 m, Mindesthöhe 4,00 m; Rückwärtsfahren nur mit Einweiser nach DGUV Vorschrift 70). Die einkalkulierte freie Entladezeit beträgt in den Lieferwerken in der Regel 5 Minuten je m³; längere Stand- und Wartezeiten werden nach Minuten abgerechnet.

Wann brauche ich eine Betonpumpe und welche Vorlaufzeit gilt bei der Bestellung?

Direkt über die Fahrmischerrutsche lässt sich Beton nur ca. 2 bis 3,5 m weit abladen. Liegt die Bodenplatte oder das Fundament weiter von der Zufahrt entfernt, wird eine Autobetonpumpe oder ein Förderband benötigt. Transportbeton sollte mindestens 3 Werktage, ein Einsatz mit Betonpumpe mindestens 48 Stunden bis 4 Werktage vor dem Betoniertermin disponiert werden.

Was bedeutet WU-Beton bzw. hoher Wassereindringwiderstand (hWe)?

Beton mit hohem Wassereindringwiderstand nach DIN EN 206 / DIN 1045-2 Abschnitt 5.5.3 hat einen begrenzten Wasserzementwert (w/z ≤ 0,60; nach DAfStb-WU-Richtlinie für Weiße Wannen meist w/z ≤ 0,55). Dadurch entsteht ein kapillardichtes Gefüge gegen drückendes Grund- und Sickerwasser. Für eine funktionsfähige Weiße Wanne müssen zusätzlich Fugenabdichtungen, Mindestbauteildicken und Rissbreitenbegrenzung durch die Planung festgelegt werden.

Was ist bei Überwachungsklasse 2 (ÜK 2) ab C30/37 oder bei besonderen Expositionsklassen zu beachten?

Betone ab Druckfestigkeitsklasse C30/37 sowie Betone der Expositionsklassen XD, XS, XF2–XF4, XA2/XA3, XM oder WU-Betone mit besonderen Eigenschaften unterliegen nach DIN 1045-3 der Überwachungsklasse 2 (ÜK 2) bzw. den Betonbauqualitätsklassen (BBQ). Dabei sind auf der Baustelle eigene Frisch- und Festbetonprüfungen (Probewürfel, Konsistenzprüfung) und eine Überwachung durch eine anerkannte Prüfstelle erforderlich.

Wie muss frischer Transportbeton nachbehandelt werden?

Unmittelbar nach dem Abziehen muss die Betonoberfläche vor zu schnellem Wasserentzug durch Sonne, Wind, Zugluft sowie vor Schlagregen und Frost geschützt werden – etwa durch Abdecken mit PE-Baufolie, Auflegen feuchter Jutesäcke, Besprühen mit Wasser oder zugelassene Nachbehandlungsmittel. Ohne Nachbehandlung entstehen Schwindrisse in der Randzone.

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Roh- und Tiefbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DIN EN 206 / DIN 1045-2

Regelwerk für Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und Konformität von Transportbeton in Deutschland.

X0 / XC2 / XC4 / XF1 / XA1

Expositionsklassen: X0 unbewehrt ohne Angriff; XC2 Karbonatisierung nass/selten trocken (Fundament); XC4 wechselnd nass/trocken; XF1 Frost ohne Taumittel; XA1 chemisch schwach angreifend.

C1 / F3 / F4

Konsistenzklassen des Frischbetons: C1 steif/erdfeucht, F3 weich (Ausbreitmaß 420–480 mm), F4 sehr weich (490–550 mm).

WU / hWe

Beton mit hohem Wassereindringwiderstand (w/z ≤ 0,60 bzw. ≤ 0,55 nach DAfStb-WU-Richtlinie) für wasserundurchlässige Bauteile.

Größtkorn 16 / 22 / 32 mm

Oberes Nennmaß der Gesteinskörnung nach DIN EN 12620 im Beton.

Mindermengenzuschlag

Frachtausgleich (Fehlfracht), wenn pro Fahrmischerladung weniger als die Werksmindestmenge (meist 6,0–7,5 m³) abgerufen wird.

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