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Bio-Schalöl (Pflanzenöl) (20 l Kanister)

Bio-Schalöl (Pflanzenöl) · 20 l Kanister · WGK 1

Lösemittelfreies, biologisch leicht abbaubares Hochleistungs-Betontrennmittel auf Basis nachwachsender pflanzlicher Rohstoffe im 20-l-Einwegkanister. Erreicht 84,3 % biologische Abbaubarkeit nach 28 Tagen gemäß OECD 301 F (WGK 1, GISCODE BTM 10, VOC < 1 %, Flammpunkt > 140 °C, höchste DGNB-Qualitätsstufe 4) und eignet sich für saugende Holzschalungen (Verbrauch 15–30 g/m²) sowie nicht saugende Schalungen (5–15 g/m²).

Rohstoffbasis und Umweltklasse wählen Biologisch leicht abbaubar (Pflanzenöl / nachwachsende Rohstoffe, OECD 301 > 80 %)
Rohstoffbasis und Umweltklasse
Kanistergröße wählen 20 l Kanister (bzw. 20 kg)
Kanistergröße

Menge wählen

Gebinde
1 Gebinde

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Bio-Schalöl (Pflanzenöl) (20 l Kanister). Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

GISCODE
BTM 10 bzw. BTM 20
Regelwerk
DBV-Merkblatt Betontrennmittel
Flammpunkt
> 120 °C bis > 180 °C (lösemittelfrei, VOC < 1 %)
Rohstoffbasis
Biologisch leicht abbaubare Pflanzenöl-Ester (> 80 % nach OECD 301 B/F) oder raffinierte Mineralöle mit Wirkstoffen
Gebindegrößen
5 l, 20 l (bzw. 20 kg), 25 l, 30 l Kanister (200 l Fass und 1.000 l IBC auf Anfrage)
Dichte (bei 15–20 °C)
Bio: ca. 0,88–0,89 g/cm³ · Mineralölbasis: ca. 0,84–0,88 g/cm³
Wassergefährdungsklasse
WGK 1 (schwach wassergefährdend)
Verbrauch saugende Schalung
ca. 15–30 g/m² bzw. ml/m² (1 Liter reicht für ca. 20–60 m² sägeraues/gehobeltes Holz)
Verbrauch nicht saugende Schalung
ca. 5–15 g/m² bzw. ml/m² (1 Liter reicht für ca. 65–100 m² Stahl-/Systemschalung)
Kanistergröße
20 l Kanister (bzw. 20 kg)
Rohstoffbasis und Umweltklasse
Biologisch leicht abbaubar (Pflanzenöl / nachwachsende Rohstoffe, OECD 301 > 80 %)
Wgk
WGK 1
Dichte
0,88–0,89 g/cm³
Giscode
BTM 10
Gebinde l
20
Gebindegewicht (kg)
17,2
Loesemittelfrei
Ja
Ergiebigkeit m2 l
30
Verbrauch richtwert
15–30 g/m² (Holz) · 5–15 g/m² (glatt)
Biologische abbaubarkeit
84,3 % nach 28 Tagen (OECD 301 F)
0
Biologisch leicht abbaubar (Pflanzenöl / nachwachsende Rohstoffe, OECD 301 > 80 %)
1
20 l Kanister (bzw. 20 kg)
2
15–30 g/m² (Holz) · 5–15 g/m² (glatt)
3
WGK 1 · 84,3 % nach 28 Tagen (OECD 301 F)
4
Dichte 0,88–0,89 g/cm³ · BTM 10
5
lösemittel-, silikon- und wachsfrei (nach DBV-Merkblatt)
Anfrageeinheit
Gebinde
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Produktbeschreibung

Schalöl (Betontrennmittel) nach den Richtlinien des DBV-Merkblatts „Betontrennmittel“ verhindert das Anhaften des Frischbetons an sägerauen Schalbrettern, Schalungsbohlen sowie an glatten Stahl- und Systemschalungen. Es reduziert die Lunker- und Porenbildung an der Betonoberfläche, schont das Schalholz vor Quellen und Zementanbackungen und ermöglicht ein sauberes, kräfte- und zeitsparendes Ausschalen. Sie wählen in zwei Stufen: zuerst die Rohstoffbasis und Umweltklasse (biologisch leicht abbaubares Trennmittel auf Pflanzenölbasis mit > 80 % Abbaubarkeit nach OECD 301 oder klassisches, silikon- und wachsfreies Universal-Trennmittel auf Mineralölbasis), danach die Kanistergröße (20 l, 25 l oder 30 l).

Vollständige Produktbeschreibung
  • Bio-Schalöl (Pflanzenöl) · 20 l Kanister (bzw. 20 kg)
  • Verbrauch: 15–30 g/m² (Holz) · 5–15 g/m² (glatt)
  • Lösemittel-, silikon- und wachsfrei (WGK 1)

Material und Eigenschaften

GISCODE
BTM 10 bzw. BTM 20
Regelwerk
DBV-Merkblatt „Betontrennmittel“
Flammpunkt
> 120 °C bis > 180 °C (lösemittelfrei, VOC < 1 %)
Rohstoffbasis
Biologisch leicht abbaubare Pflanzenöl-Ester (> 80 % nach OECD 301 B/F) oder raffinierte Mineralöle mit Wirkstoffen
Gebindegrößen
5 l, 20 l (bzw. 20 kg), 25 l, 30 l Kanister (200 l Fass und 1.000 l IBC auf Anfrage)
Dichte (bei 15–20 °C)
Bio: ca. 0,88–0,89 g/cm³ · Mineralölbasis: ca. 0,84–0,88 g/cm³
Wassergefährdungsklasse
WGK 1 (schwach wassergefährdend)
Verbrauch saugende Schalung
ca. 15–30 g/m² bzw. ml/m² (1 Liter reicht für ca. 20–60 m² sägeraues/gehobeltes Holz)
Verbrauch nicht saugende Schalung
ca. 5–15 g/m² bzw. ml/m² (1 Liter reicht für ca. 65–100 m² Stahl-/Systemschalung)

Gewählte Ausführung

Wgk
WGK 1
Dichte
0,88–0,89 g/cm³
Gebinde
20 l Kanister (bzw. 20 kg)
Giscode
BTM 10
Basis typ
Biologisch leicht abbaubar (Pflanzenöl / nachwachsende Rohstoffe, OECD 301 > 80 %)
Gebinde l
20
Regelwerk
DBV-Merkblatt Betontrennmittel
Gebindegewicht (kg)
17,2
Ergiebigkeit m2 l
30
Verbrauch richtwert
15–30 g/m² (Holz) · 5–15 g/m² (glatt)
Biologische abbaubarkeit
84,3 % nach 28 Tagen (OECD 301 F)

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
Nicht erforderlich (Bauhilfsstoff / Betontrennmittel ohne CE-Pflicht nach BauPVO)
Systemanforderungen
Schalöl darf niemals auf Bewehrungsstahl, Einbauteile, Arbeitsfugen oder XPS-/EPS-Dämmplatten gelangen.
Technische Nachweise
Technisches Merkblatt und Sicherheitsdatenblatt (SDB) des gelieferten Werks beachten.
Design standard
DGNB-Kriterienmatrix ENV 1.2 (Qualitätsstufen für Betontrennmittel), OECD 301 B/F (bei Bio-Variante)
Produktnorm
DBV-Merkblatt „Betontrennmittel“, DIN EN ISO 9001 / 14001
Brandverhalten
Flüssigkeit mit Flammpunkt > 120 °C

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Einsprühen von Fundament- und Bodenplattenschalungen aus Holz
  • Trennmittel für System- und Rahmenschalungen
  • Mischerschutz für Betonmischer
  • Sägeraue und gehobelte Holzschalungen (Schalbretter und Schalungsbohlen)
  • Beschichtete Schalungsplatten und Dreischicht-Schaltafeln
  • Stahl- und Systemschalungen im Fundament- und Rohbau
  • Mischerschutz für Betonmischer und Baugeräte

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Bauen in umweltsensiblen Bereichen oder nach DGNB-/Nachhaltigkeitskriterien

Biologisch leicht abbaubar (Pflanzenölbasis, OECD 301 > 80 %) im 20-l- oder 25-l-Kanister.

Zu über 80 % biologisch abbaubar nach OECD 301 B/F, lösemittelfrei (VOC < 1 %), WGK 1 und für Holz- wie Systemschalung geeignet.

Nicht auf Styropor/Polystyrol sprühen.

Universeller Baustelleneinsatz für Holz-, Stahl- und Kunststoffschalung sowie Mischerschutz

Universal-Trennmittel auf Mineralölbasis im 20-l- oder 30-l-Kanister.

Kombinierte chemisch-physikalische Trennwirkung, silikon- und wachsfrei, sehr ergiebig (ca. 15–30 ml/m² auf Holz, 8–15 ml/m² auf Stahl).

Hauchdünn mit Flachstrahldüse vor dem Bewehren auftragen.

Ausführungen im Überblick

Rohstoffbasis und Umweltklasse
Biologisch leicht abbaubar (Pflanzenöl / nachwachsende Rohstoffe, OECD 301 > 80 %), Universal-Trennmittel auf Mineralölbasis (lösemittelfrei, WGK 1)

Erst zwischen biologisch leicht abbaubarem Trennmittel auf Pflanzenölbasis (OECD 301 > 80 %) und klassischem Universal-Trennmittel auf Mineralölbasis wählen.

Kanistergröße
5 l Kanister, 10 l Kanister, 20 l Kanister (bzw. 20 kg), 25 l Kanister, 30 l Kanister

Dann die Kanistergröße (5 l, 10 l, 20 l, 25 l oder 30 l) wählen.

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Auftragen von Schalöl auf Holz- und Systemschalungen

  1. Schritt 1 – Schalfläche vor dem Aufstellen bzw. vor dem Einbau der Bewehrung gründlich von Staub, Rost und alten Betonresten reinigen.
  2. Schritt 2 – Neue, stark saugende Holzschalbretter vor dem ersten Einsatz mit Zementschlämpe vorbehandeln, um Holzzucker zu binden.
  3. Schritt 3 – Schalöl unverdünnt mit einem Drucksprühgerät (3–6 bar) und Flachstrahldüse hauchdünn und gleichmäßig deckend aufsprühen.
  4. Schritt 4 – Ansammlungen oder Pfützen sofort mit Gummischieber oder Lappen abwischen.
  5. Schritt 5 – Erst nach dem Einsprühen den Bewehrungsstahl verlegen und anschließend ohne Ablüftzeit betonieren.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Drucksprühgerät (3–6 bar) mit Flachstrahldüse
  • Gummischieber / Lappen (zum Abnehmen von Überschüssen)
  • Spachtel / Bürste (zur Schalungsreinigung)

Wichtige Hinweise

  • Niemals Bewehrungsstahl, Anker oder Betonierfugen mit Schalöl besprühen – Öl zerstört den Haftverbund zwischen Beton und Stahl!
  • Überdosierung und Pfützenbildung vermeiden – führt zu Lunkern, Flecken, Absanden und Haftungsproblemen bei Putz oder PMBC.
  • Kontakt mit Polystyrol-Hartschaum (XPS / EPS) vermeiden (Unverträglichkeit vorab prüfen).

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Beim Versprühen für gute Belüftung sorgen, Aerosolbildung vermeiden (Flachstrahldüse bei 3–6 bar nutzen) und Schutzhandschuhe sowie Schutzbrille tragen. Nicht in Erdreich, Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen (WGK 1).
Zuschnitt
Nicht zutreffend (gebrauchsfertige Flüssigkeit im Kanister).
Lagerung
Im verschlossenen Originalgebinde trocken und vor direkter Sonne geschützt lagern (mind. 12 bis 36 Monate haltbar).
Entsorgung
Produktreste unter Abfallschlüssel 13 02 05* / 13 02 07* entsorgen; restentleerte Gebinde der Rücknahme zuführen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Schalöl erst nach dem Einbau der Bewehrung versprühen, sodass die Betonstahlstäbe verölen
  • Schalöl dick mit Quast oder Gießkanne auftragen statt hauchdünn mit Flachstrahldüse zu sprühen
  • Schalöl mit Wasser oder Lösemitteln verdünnen (Gebrauchsfertige Einstellung darf nicht gestreckt werden)
  • XPS-Stirndämmung versehentlich mit Schalöl einsprühen
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich biologisch leicht abbaubare Schalöle und Universal-Trennmittel auf Mineralölbasis?

1) Biologisch leicht abbaubare Betontrennmittel basieren auf nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen (Pflanzenölestern). Sie erreichen nach OECD 301 B bzw. 301 F innerhalb von 28 Tagen eine biologische Abbaubarkeit von über 80 % (z. B. 84,3 %), sind lösemittelfrei (VOC < 1 %), in die Wassergefährdungsklasse WGK 1 eingestuft und erfüllen höchste Anforderungen für nachhaltiges Bauen (DGNB/BNB). 2) Universal-Trennmittel auf Basis raffinierter Mineralöle wirken kombiniert chemisch-physikalisch (Reaktion mit dem Calciumhydroxid des Zements + wasserabweisender Film), sind ebenfalls lösemittel-, silikon- und wachsfrei (WGK 1) und universell für Holz-, Stahl- und Kunststoffschalungen sowie als Mischerschutz einsetzbar.

Warum darf beim Auftragen von Schalöl kein Trennmittel auf den Bewehrungsstahl gelangen?

Schalöl trennt den Frischbeton zuverlässig von der Schalungshaut. Gelangt das Öl beim Einsprühen jedoch auf die gerippten Betonstahlstäbe oder Baustahlmatten (oder in Betonier- und Arbeitsfugen), verhindert der Ölfilm den Haftverbund zwischen Beton und Stahl – die statische Tragwirkung der Bewehrung wird massiv gestört! Deshalb wird die Schalung immer vor dem Einlegen der Bewehrung eingesprüht.

Wie viel Schalöl verbrauche ich pro Quadratmeter Schalungsfläche?

Der Verbrauch hängt stark vom Saugverhalten der Schalung ab: Auf stark saugender, sägerauer Holzschalung (Schalbretter und Schalungsbohlen) liegt der Verbrauch bei ca. 15 bis 30 g/m² bzw. ml/m² (1 Liter reicht für ca. 20 bis 60 m²). Auf gehobelter Holzschalung sind es ca. 15 bis 25 ml/m² (ca. 30–40 m²/l), auf nicht saugenden Stahl-, Vollkunststoff- oder beschichteten Schalungsplatten nur ca. 5 bis 15 g/m² bzw. ml/m² (ca. 65 bis 100 m²/l).

Wie wird Schalöl fachgerecht aufgetragen und warum sind Pfützen zu vermeiden?

Schalöl wird im unverdünnten Anlieferungszustand möglichst hauchdünn und gleichmäßig deckend mit einem Hochdruck-Sprühgerät (3 bis 6 bar Betriebsdruck) und einer Flachstrahldüse auf die trockene, saubere Schalung aufgesprüht. Pfützen oder ablaufende Überschüsse sind mit einem Gummischieber oder Lappen abzunehmen: Zu viel Schalöl führt zu Verfärbungen, Lunkern, einem Abmehlen (Absanden) der Betonoberfläche und stört die Haftung nachfolgender Putze oder Abdichtungen (PMBC/FPD).

Was ist bei ungebrauchten, frischen Holzschalbrettern vor dem ersten Einsatz zu beachten?

Frisches Nadelholz scheidet an der Oberfläche natürlichen Holzzucker aus, der das Abbinden des Zements in der äußersten Betonschicht verzögern und zum Absanden führen kann. Neue, stark saugende Brettschalungen sollten daher vor dem ersten Einsatz mit Zementschlämpe (Zementmilch) vorbehandelt werden und nach dem Trocknen satt mit Schalöl eingesprüht werden.

Muss nach dem Aufsprühen des Schalöls eine Ablüftzeit eingehalten werden?

Bei den hier geführten lösemittelfreien Pflanzenöl- und Mineralöl-Trennmitteln ist keine Ablüftzeit erforderlich – unmittelbar nach dem dünnen, gleichmäßigen Aufsprühen kann bewehrt bzw. betoniert werden. Bei längerer offener Standzeit der eingesprühten Schalung im Freien (insbesondere nach starkem Regen) sollte der Trennfilm vor dem Betonieren kontrolliert und ggf. nachbehandelt werden.

Beeinträchtigt Schalöl die spätere Kellerwandabdichtung mit PMBC oder das Verputzen?

Nein, sofern das silikon- und wachsfreie Betontrennmittel vorschriftsmäßig hauchdünn nach dem DBV-Merkblatt „Betontrennmittel“ aufgetragen wurde. Nur bei einer Überdosierung (Pfützenbildung) verbleiben ölige Rückstände oder Mehlkornschichten auf dem Beton, die vor dem Auftrag von Bitumenvoranstrich, PMBC, Reaktivabdichtung oder Putz mechanisch entfernt werden müssen.

Was bedeuten die GISCODE-Einstufungen BTM 10 und BTM 20 sowie WGK 1?

Der GISCODE der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) fasst Produkte mit vergleichbaren Arbeitsschutzanforderungen zusammen (BTM 10 / BTM 20 für lösemittelfreie Betontrennmittel unterschiedlicher Viskosität). WGK 1 bedeutet „schwach wassergefährdend“ nach AwSV – das Eindringen größerer Mengen in Erdreich, Grundwasser oder Kanalisation ist zu verhindern.

Verträgt sich jedes Schalöl mit Polystyrol (XPS / EPS) oder Kunststoffmatrizen?

Vorsicht: Sowohl mineralölbasierte als auch pflanzenölbasierte Trennmittel können Polystyrol-Hartschaum (XPS-Stirndämmung, EPS-Aussparungskörper) oder empfindliche Elastomermatrizen anlösen. Wenn XPS-Perimeterdämmplatten als verlorene Stirnschalung in die Schalung gestellt werden, dürfen die XPS-Platten nicht mit Schalöl eingesprüht werden.

Wie ist Schalöl zu lagern und wie lange ist es haltbar?

Im dicht verschlossenen Originalgebinde, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern (optimal zwischen 0 °C und +30 °C). Je nach Produkt beträgt die Lagerfähigkeit mindestens 12 bis 36 Monate. Eine durch Kälte unter 0 °C auftretende Trübung oder Eindickung ist nach dem Erwärmen auf Raumtemperatur reversibel.

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Roh-, Tief- und Holzbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DBV-Merkblatt Betontrennmittel

Technisches Regelwerk des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins für Auswahl und Anwendung von Schalungstrennmitteln.

OECD 301 (B / F)

Prüfverfahren zum Nachweis der leichten biologischen Abbaubarkeit (Abbaugrad > 80 % innerhalb von 28 Tagen bei Bio-Schalölen).

WGK 1

Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend gemäß AwSV).

GISCODE BTM 10 / BTM 20

Produktgruppen-Klassifizierung der BG BAU für den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Betontrennmitteln.

Chemisch-physikalische Trennwirkung

Kombination aus wasserabweisendem Trennfilm und Bildung einer dünnen Kalkseifenschicht mit dem Calciumhydroxid des Frischbetons.

Flachstrahldüse

Spezialdüse für Drucksprühgeräte (3–6 bar), die einen nebelarmen, gleichmäßig dünnen Schalölfilm erzeugt.

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