Boden auf Balken
Nut und Feder; Stärke nach Bemessung
Auflager, Stoßausbildung und Befestigung gemeinsam planen.

OSB/3 · 25 mm · Nut + Feder · 2500 × 675 mm · ungeschliffen
OSB/3 für tragende Holzbau- und Ausbaukonstruktionen in geschützten Trocken- und Feuchtebereichen. Kante und Stärke auf den vorgesehenen Aufbau abstimmen.
Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick
Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: OSB/3-Platte 25 mm, Nut + Feder – 2500 × 675 mm. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.
OSB/3 ist eine tragende Holzwerkstoffplatte für geschützte Anwendungen im Trocken- und Feuchtbereich. Stumpfe Kanten eignen sich für Beplankungen, Nut und Feder für passende Verlegeaufbauten. Stärke, Plattenrichtung, Auflager und Befestigung werden gemeinsam nach der vorgesehenen Belastung bemessen.
Für den Mengenvergleich zählen Plattenmaß und gegebenenfalls abweichendes Deckmaß; Verschnitt wird einmal addiert. OSB/3 ist nicht für dauerhafte freie Bewitterung oder stehende Nässe vorgesehen.
Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen
OSB/3 für tragende Holzbau- und Ausbaukonstruktionen in geschützten Trocken- und Feuchtebereichen. Kante und Stärke auf den vorgesehenen Aufbau abstimmen.
Nut und Feder; Stärke nach Bemessung
Auflager, Stoßausbildung und Befestigung gemeinsam planen.
Freigegebenes Verlegesystem wählen
Trenn- oder Trittschalllage und Profilverleimung aufeinander abstimmen.
Format an Raster und Plattenrichtung anpassen
Aussteifung, Befestigung und Feuchteschutz im Aufbau nachweisen.
Geschliffene Ausführung prüfen
Beschichtung und Gebrauchseignung sind zusätzlich zur Oberfläche zu prüfen.
Zuerst nach Einsatz: stumpf für Beplankung, Nut + Feder für Fußböden.
Format nach Kante, Handling und Raster der Unterkonstruktion.
Ungeschliffen ist Standard; geschliffen nur bei N+F 2500 × 675 mm.
Stärke nach Auflagerabstand und Nutzung nach Bemessungstabelle bzw. Statik.
Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
OSB/3 bezeichnet nach EN 300 tragende Platten zur Verwendung im Feuchtbereich. Das ist keine Freigabe für stehendes Wasser oder dauerhafte freie Bewitterung.
Last, Auflagerabstand, Plattenrichtung, Befestigung und zulässige Durchbiegung bestimmen die Stärke. Pauschale Spannweiten aus der Plattenstärke allein sind nicht belastbar.
Das Profil allein genügt nicht als Nachweis. Ob ein Stoß zwischen Auflagern liegen darf, richtet sich nach dem freigegebenen Verlegeaufbau.
Verlegefläche mit der Lagenzahl und einmal dem Verschnittfaktor multiplizieren, durch die Fläche je Platte teilen und auf ganze Platten aufrunden. Ohne belegtes Deckmaß dient das Plattenmaß als Orientierung.
Nicht zwingend. Bei Profilplatten kann die nutzbare Deckfläche abweichen. Für den endgültigen Verlegeplan das konkrete Deckmaß verwenden.
Nur wenn der konkrete Aufbau eine Profilverleimung vorsieht. Dafür geeigneten Verlegeleim verwenden; Rand- und Feldfugen weiterhin einhalten.
Durchmesser, Länge, Randabstände und Raster folgen dem Anschluss- und Befestigungsnachweis. Die Plattenstärke allein legt keine allgemeingültige Schraubenlänge fest.
Nein. Eine Klasse wie D-s2,d0 oder Dfl-s1 gilt nur für die jeweils deklarierte Produkt- und Einbaukonfiguration. Dichte und Mindeststärke allein beschreiben nicht alle Bedingungen.
Nein. Die Bezeichnung betrifft den Klebstoff, nicht sämtliche Emissionen der fertigen Holzwerkstoffplatte. Den passenden Emissionsnachweis für Innenräume prüfen.
Das ergibt die bauphysikalische Planung des gesamten Aufbaus. OSB, Folie und Anschlüsse nicht unabhängig voneinander ergänzen.
Für diese Varianten liegt kein eindeutig belegtes Flächen- oder Plattengewicht vor. Aus einer angenommenen Rohdichte wird deshalb kein Liefergewicht erzeugt.
Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe
Oriented Strand Board – Platte aus ausgerichteten Spänen.
Feuchtebereich ohne direkte Bewitterung.
Nutzbare Fläche einer N+F-Platte.
Brandverhaltensklasse nach EN 13501-1: D, Rauchentwicklung s2, kein brennendes Abtropfen/Abfallen d0 im klassifizierten Prüfaufbau.
Profil nur an den Längsseiten, z. B. bei Dachplatten im Langformat.
Oberfläche werkseitig geschliffen; Standard ist ungeschliffen.