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OSB/3-Platte 15 mm, Nut + Feder – 2500 × 1250 mm
Symbolabbildung

OSB/3-Platte 15 mm, Nut + Feder – 2500 × 1250 mm

OSB/3 · 15 mm · Nut + Feder · 2500 × 1250 mm · ungeschliffen

OSB/3 für tragende Holzbau- und Ausbaukonstruktionen in geschützten Trocken- und Feuchtebereichen. Kante und Stärke auf den vorgesehenen Aufbau abstimmen.

Kante wählen Nut + Feder
Kante
Stärke wählen 15 mm
Stärke
Format wählen 2500 × 1250 mm (Standardbreite)
Format

Menge wählen

Orientierung nach Plattenmaß. Für den Verlegeplan zählt das produktspezifische Deckmaß.
Gewählt: 20 Stück · 62,5 m²15 mm · Nut + Feder · 2500 × 1250 mm · ungeschliffen

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: OSB/3-Platte 15 mm, Nut + Feder – 2500 × 1250 mm. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Norm
DIN EN 300 OSB/3
Brandverhalten
D-s2,d0 / Dfl-s1 nur bei entsprechend deklarierter Produkt- und Einbaukonfiguration
Nutzungsklasse
1 und 2
Kante
Nut + Feder
Stärke
15 mm
Format
2500 × 1250 mm
Oberfläche
ungeschliffen
Dicke
15 mm
Einsatz
Tragende Beplankung und Verlegeaufbauten nach Bemessung
Fläche je Platte (m²)
3,125
Plattentyp
OSB/3 – tragend im Feuchtbereich (Nutzungsklasse 1 und 2)
Anfrageeinheit
Platte
Alle 4 Abschnitte anzeigen →

Produktbeschreibung

OSB/3 ist eine tragende Holzwerkstoffplatte für geschützte Anwendungen im Trocken- und Feuchtbereich. Stumpfe Kanten eignen sich für Beplankungen, Nut und Feder für passende Verlegeaufbauten. Stärke, Plattenrichtung, Auflager und Befestigung werden gemeinsam nach der vorgesehenen Belastung bemessen.

Vollständige Produktbeschreibung

Für den Mengenvergleich zählen Plattenmaß und gegebenenfalls abweichendes Deckmaß; Verschnitt wird einmal addiert. OSB/3 ist nicht für dauerhafte freie Bewitterung oder stehende Nässe vorgesehen.

  • OSB/3 nach EN 300 für tragende Anwendungen im geschützten Feuchtbereich
  • Kante → Stärke → Format → Oberfläche; nur passende Kombinationen
  • Plattenmaß und produktspezifisches Deckmaß unterscheiden
  • Lasten, Auflager und Befestigung gemeinsam bemessen
  • Brandklasse gilt für die deklarierte Produkt- und Einbaukonfiguration

Material und Eigenschaften

Norm
DIN EN 300, Typ OSB/3; CE nach EN 13986
Brandverhalten
D-s2,d0 / Dfl-s1 nur bei entsprechend deklarierter Produkt- und Einbaukonfiguration
Nutzungsklasse
1 und 2; keine dauerhafte freie Bewitterung

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 300 OSB/3
Dicke
15 mm
Kantenform
Nut + Feder
Format
2500 × 1250 mm
Einsatz
Tragende Beplankung und Verlegeaufbauten nach Bemessung
Oberfläche
ungeschliffen
Fläche je Platte (m²)
3,125
Plattentyp
OSB/3 – tragend im Feuchtbereich (Nutzungsklasse 1 und 2)
Brandverhalten
D-s2,d0 / Dfl-s1 nur bei entsprechend deklarierter Produkt- und Einbaukonfiguration
Nutzungsklasse
1 und 2
  • Fabrikat und Leistungserklärung
  • Bindemittel/Formaldehydangabe
  • Deckmaß bei N+F
  • Liefermenge und Liefertermin

Normen und Nachweise

Bemessung
Bemessung nach DIN EN 1995-1-1 (charakteristische Werte nach EN 12369-1) bzw. Herstellertabelle
CE-Kennzeichnung
CE nach EN 13986 mit Leistungserklärung des angebotenen Produkts
Emission note
Formaldehydfrei verleimt bedeutet nicht emissionsfrei. Emissionsnachweis und geltende Anforderungen für den Innenraum anhand des konkreten Produkts prüfen.
Technische Nachweise
Leistungserklärung, Datenblatt und Verlegehinweis des angebotenen Fabrikats im Angebot.
Produktnorm
DIN EN 300 (OSB), Typ OSB/3
Brandverhalten
D-s2,d0 / Dfl-s1 nur bei entsprechend deklarierter Produkt- und Einbaukonfiguration

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Einsatz der gewählten Ausführung

OSB/3 für tragende Holzbau- und Ausbaukonstruktionen in geschützten Trocken- und Feuchtebereichen. Kante und Stärke auf den vorgesehenen Aufbau abstimmen.

Geeignet für

  • Holzbau und Ausbau nach Bemessung

Einsatzgrenzen

  • Nicht für Nutzungsklasse 3 bzw. freie Bewitterung
  • Dicke nach Auflagerabstand und Nutzung nach Bemessungstabelle bzw. Statik
  • Dehnfugen zu Wänden laut Verlegehinweis einhalten

Anwendungen und Zielgruppen

  • Dachboden begehbar machen
  • Unterboden auf Lagerhölzern
  • Wand- und Dachbeplankung
  • Dachboden und Fußböden auf Balkenlagen
  • Holzrahmenbau nach Statik
  • Ausbau und Renovierung

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Boden auf Balken

Nut und Feder; Stärke nach Bemessung

Auflager, Stoßausbildung und Befestigung gemeinsam planen.

Schwimmender Aufbau

Freigegebenes Verlegesystem wählen

Trenn- oder Trittschalllage und Profilverleimung aufeinander abstimmen.

Wand- oder Dachbeplankung

Format an Raster und Plattenrichtung anpassen

Aussteifung, Befestigung und Feuchteschutz im Aufbau nachweisen.

Sichtbare Oberfläche

Geschliffene Ausführung prüfen

Beschichtung und Gebrauchseignung sind zusätzlich zur Oberfläche zu prüfen.

Ausführungen im Überblick

Kante
stumpf, Nut + Feder, Nut + Feder 2-seitig

Zuerst nach Einsatz: stumpf für Beplankung, Nut + Feder für Fußböden.

Format
2500 × 1250 mm, 2650 × 1250 mm, 2800 × 1250 mm, 3000 × 1250 mm, 5000 × 1250 mm, 2050 × 675 mm, 2500 × 675 mm, 6250 × 675 mm

Format nach Kante, Handling und Raster der Unterkonstruktion.

Oberfläche
ungeschliffen, geschliffen

Ungeschliffen ist Standard; geschliffen nur bei N+F 2500 × 675 mm.

Stärke
6 mm, 9 mm, 10 mm, 12 mm, 15 mm, 18 mm, 20 mm, 22 mm, 25 mm, 30 mm, 40 mm

Stärke nach Auflagerabstand und Nutzung nach Bemessungstabelle bzw. Statik.

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Verlegung vorbereiten und ausführen

  1. Schritt 1 – Untergrund und Unterkonstruktion auf Tragfähigkeit, Ebenheit und Feuchte prüfen; Platten geschützt lagern und an das Einbauklima anpassen.
  2. Schritt 2 – Hauptrichtung, Stoßversatz und Auflager im Verlegeplan festlegen; Kreuzfugen vermeiden.
  3. Schritt 3 – Erforderliche Rand- und Feldfugen nach dem vorgesehenen Aufbau ausführen.
  4. Schritt 4 – Schraubenlänge, Durchmesser, Randabstände und Raster anhand der Befestigungsplanung wählen; Köpfe bündig setzen.
  5. Schritt 5 – Nut und Feder nur dann mit geeignetem Verlegeleim verkleben, wenn der Aufbau dies vorsieht.
  6. Schritt 6 – Sägearbeiten mit Absaugung ausführen; Augen-, Gehör- und Atemschutz passend zur Tätigkeit verwenden.

Wichtige Hinweise

  • OSB/3 ist feuchtebeständig, aber nicht wasserdicht und nicht für dauerhafte freie Bewitterung vorgesehen.
  • Plattenstärke und Nut-Feder-Profil ersetzen keinen Tragfähigkeitsnachweis.
  • Luftdichtheit und Dampfbremse im gesamten Bauteilaufbau planen.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Beim Sägen und Schleifen entsteht Holzstaub: absaugen und Staubmaske (mind. FFP2) tragen.
Zuschnitt
Mit Absaugung sägen; Kanten von Zuschnitten vor Feuchte schützen.
Lagerung
Trocken, flach und belüftet lagern; vor Regen und Bodenfeuchte schützen.
Entsorgung
Reste als Holzabfall bzw. nach kommunalen Vorgaben entsorgen.
Handhabung
Lange oder schwere Platten zu zweit tragen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Stärke ohne Blick auf Auflagerabstand
  • Keine Dehnfuge
  • Platten frei bewittert
  • Stöße stumpfer Platten zwischen den Auflagern
  • Kreuzfugen statt versetzter Stöße

Unterlagen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Was bedeutet OSB/3?

OSB/3 bezeichnet nach EN 300 tragende Platten zur Verwendung im Feuchtbereich. Das ist keine Freigabe für stehendes Wasser oder dauerhafte freie Bewitterung.

Welche Stärke brauche ich?

Last, Auflagerabstand, Plattenrichtung, Befestigung und zulässige Durchbiegung bestimmen die Stärke. Pauschale Spannweiten aus der Plattenstärke allein sind nicht belastbar.

Tragen Nut und Feder einen freien Stoß?

Das Profil allein genügt nicht als Nachweis. Ob ein Stoß zwischen Auflagern liegen darf, richtet sich nach dem freigegebenen Verlegeaufbau.

Wie wird die Bestellmenge berechnet?

Verlegefläche mit der Lagenzahl und einmal dem Verschnittfaktor multiplizieren, durch die Fläche je Platte teilen und auf ganze Platten aufrunden. Ohne belegtes Deckmaß dient das Plattenmaß als Orientierung.

Ist das Plattenmaß gleich dem Deckmaß?

Nicht zwingend. Bei Profilplatten kann die nutzbare Deckfläche abweichen. Für den endgültigen Verlegeplan das konkrete Deckmaß verwenden.

Muss Nut und Feder verleimt werden?

Nur wenn der konkrete Aufbau eine Profilverleimung vorsieht. Dafür geeigneten Verlegeleim verwenden; Rand- und Feldfugen weiterhin einhalten.

Welche Schrauben passen?

Durchmesser, Länge, Randabstände und Raster folgen dem Anschluss- und Befestigungsnachweis. Die Plattenstärke allein legt keine allgemeingültige Schraubenlänge fest.

Ist OSB/3 nicht brennbar?

Nein. Eine Klasse wie D-s2,d0 oder Dfl-s1 gilt nur für die jeweils deklarierte Produkt- und Einbaukonfiguration. Dichte und Mindeststärke allein beschreiben nicht alle Bedingungen.

Ist formaldehydfrei verleimtes OSB emissionsfrei?

Nein. Die Bezeichnung betrifft den Klebstoff, nicht sämtliche Emissionen der fertigen Holzwerkstoffplatte. Den passenden Emissionsnachweis für Innenräume prüfen.

Braucht OSB zusätzlich eine Dampfbremse?

Das ergibt die bauphysikalische Planung des gesamten Aufbaus. OSB, Folie und Anschlüsse nicht unabhängig voneinander ergänzen.

Warum wird kein Gesamtgewicht angezeigt?

Für diese Varianten liegt kein eindeutig belegtes Flächen- oder Plattengewicht vor. Aus einer angenommenen Rohdichte wird deshalb kein Liefergewicht erzeugt.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

OSB

Oriented Strand Board – Platte aus ausgerichteten Spänen.

Nutzungsklasse 2

Feuchtebereich ohne direkte Bewitterung.

Deckmaß

Nutzbare Fläche einer N+F-Platte.

D-s2,d0

Brandverhaltensklasse nach EN 13501-1: D, Rauchentwicklung s2, kein brennendes Abtropfen/Abfallen d0 im klassifizierten Prüfaufbau.

Nut + Feder 2-seitig

Profil nur an den Längsseiten, z. B. bei Dachplatten im Langformat.

geschliffen

Oberfläche werkseitig geschliffen; Standard ist ungeschliffen.

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Illustrative Baustellenszene: OSB-Verlegeplatten auf einer HolzbalkenkonstruktionOSB-Platten auswählen: Stärke, Kante und Format5 Min.Illustrative Baustellenszene: OSB-Verlegeplatten auf einer HolzbalkenkonstruktionOSB verlegen und befestigen: Fugen, Schrauben und Feuchte5 Min.Illustrative Baustellenszene: OSB-Verlegeplatten auf einer HolzbalkenkonstruktionOSB oder Spanplatte: Welche Platte passt zum Aufbau?5 Min.
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