Für Gipskartonfugen ist die Standardkelle mit 280 × 130 mm gängig; Ausführungen mit abgerundeten Ecken hinterlassen beim breiten Ausziehen weniger Kantenabdrücke. Lange Kellen mit 380 oder 480 mm – oft Schweizer Glättekelle oder Aufziehglätte genannt – schaffen größere Bahnen beim Putzen, Einbetten von Gewebe und Aufziehen von Flächen. Für die vollflächige Q3- und Q4-Spachtelung großer Flächen nutzen Profis zusätzlich breite Flächenspachtel; die Glättkelle bleibt für Fugen, Anschlüsse und kleinere Flächen.
Für Fliesenkleber und Dünnbettmörtel gibt es gezahnte Kellen (Zahnkellen) als eigenes Produkt mit Quadratzahnungen von 4 bis 15 mm. Die glatte Glättkelle wird dort oft zusätzlich gebraucht, um die Kontaktschicht einzuarbeiten. Material: Rostfreier Edelstahl ist Standard, weil er auf weißen Gipsspachteln und hellen Putzen keine Rostspuren hinterlässt.
Dünner, rostfreier Federbandstahl ist flexibler und wird für feines Finish und Feinputz gewählt. Kunststoffkellen (PVC) erzeugen keinen Metallabrieb und keine dunklen Glättspuren – geeignet für Dekor-, Kalk- und helle Edelputze. Griffe gibt es aus Holz, Kunststoff oder als 2K-Softgriff; Fabrikat, Griff und Blattstärke bestätigt das Angebot.
- Kunststoffblatt (PVC) 280 × 130 mm
- Kein Metallabrieb auf hellen Putzen
- Für Dekor-, Kalk- und Lehmputz
- Nur bedingt lösemittelbeständig