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Rundstahl Ø 10 mm V4A – 50 m Rolle

Rundstahl Ø 10 mm · Edelstahl V4A · 50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg)

Rundleiter Ø 10 mm (Querschnitt 78 mm², Gewicht ca. 0,62 kg/m) aus nichtrostendem Edelstahl V4A (Werkstoff 1.4571 / 1.4404 mit ≥ 2 % Molybdän) nach DIN EN 62561-2, als 50-m-Rolle (ca. 31 kg). Leicht biegbarer Erder für Ringerder im Erdreich unter XPS-Perimeterdämmung sowie für Anschlussfahnen nach DIN 18014:2023-06.

Bauteil und Querschnitt wählen Rundstahl Ø 10 mm (78 mm²)
Bauteil und Querschnitt
Werkstoff nach Einbauort wählen Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404 – Erdreich & Anschlussfahne)
Werkstoff nach Einbauort
Rollenlänge bzw. Einheit wählen 50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg)
Rollenlänge bzw. Einheit

Menge wählen

Rolle
2 Rolle

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Rundstahl Ø 10 mm V4A – 50 m Rolle. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Normen
DIN 18014:2023-06, DIN EN 62561-1 (VDE 0185-561-1), DIN EN 62561-2 (VDE 0185-561-2), NAV § 13
Kreuzverbinder
Geschraubtes Kreuzstück 60 × 60 mm (M8/M10) mit Zwischenplatte für FL 30 mm und Rd 8–10 mm
Rundstahl Ø 10 (mm)
Querschnitt 78 mm², Gewicht ca. 0,62 kg/m (50 m Rolle ≈ 31 kg)
Werkstoff im Beton
Stahl feuerverzinkt (St/tZn, allseitig ≥ 5 cm Betondeckung) oder V4A
Bandstahl 30 × 3,5 (mm)
Querschnitt 105 mm², Gewicht ca. 0,824 kg/m (25 m Rolle ≈ 21 kg, 50 m Rolle ≈ 42 kg)
Werkstoff Erdreich & Fahne
Nichtrostender Edelstahl V4A, Werkstoff-Nr. 1.4571 / 1.4404 (≥ 2 % Molybdän)
Maschenweite & Klemmabstand
Max. 20 × 20 m (bei Blitzschutz max. 10 × 10 m); alle ≤ 2 m mit der Bewehrung verklemmen
Bauteil und Querschnitt
Rundstahl Ø 10 mm (78 mm²)
Werkstoff nach Einbauort
Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404 – Erdreich & Anschlussfahne)
Rollenlänge bzw. Einheit
50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg)
Norm
DIN EN 62561-2, DIN 18014
Länge
50 m
Gewicht (kg)
31
Werkstoff nr
1.4571 / 1.4404
Durchmesser (mm)
10 mm
Rollenlänge (m)
50
Querschnitt mm2
78
0
Rundstahl Ø 10 mm (78 mm²)
1
Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404 – Erdreich & Anschlussfahne)
2
50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg)
3
DIN EN 62561-2, DIN 18014
4
78 mm²
5
ca. 31 kg
Anfrageeinheit
Rolle
Alle 4 Abschnitte anzeigen →

Produktbeschreibung

Erdungsanlagen nach DIN 18014:2023-06 bilden die sicherheitstechnische Basis für den elektrischen Schutzpotentialausgleich und den Blitzschutz jedes Gebäudes. Weil moderne Bodenplatten auf XPS-Perimeterdämmung, Folie oder aus WU-Beton keinen ausreichenden Erdkontakt mehr haben, trennt die Norm strikt zwischen dem im Erdreich verlegten Ringerder (zwingend aus nichtrostendem Edelstahl V4A, Werkstoff 1.4571 / 1.4404) und dem im Beton verlegten Funktionspotentialausgleichsleiter (wahlweise in feuerverzinktem Stahl St/tZn bei ≥ 5 cm Betondeckung oder in V4A). Sie wählen in drei Stufen: zuerst das Bauteil (Bandstahl 30 × 3,5 mm, Rundstahl Ø 10 mm, geschraubter Kreuzverbinder nach DIN EN 62561-1, Anschlussfahne oder Bandstahl-Abstandhalter), danach den Werkstoff nach Einbauort (Edelstahl V4A oder Stahl feuerverzinkt St/tZn) und zuletzt die Rollenlänge (25 m oder 50 m) bzw.

Vollständige Produktbeschreibung

Verpackungseinheit.

  • Rundstahl Ø 10 mm · Edelstahl V4A
  • Einheit: 50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg)
  • Norm: DIN EN 62561-2, DIN 18014

Material und Eigenschaften

Normen
DIN 18014:2023-06, DIN EN 62561-1 (VDE 0185-561-1), DIN EN 62561-2 (VDE 0185-561-2), NAV § 13
Kreuzverbinder
Geschraubtes Kreuzstück 60 × 60 mm (M8/M10) mit Zwischenplatte für FL 30 mm und Rd 8–10 mm
Rundstahl Ø 10 (mm)
Querschnitt 78 mm², Gewicht ca. 0,62 kg/m (50 m Rolle ≈ 31 kg)
Werkstoff im Beton
Stahl feuerverzinkt (St/tZn, allseitig ≥ 5 cm Betondeckung) oder V4A
Bandstahl 30 × 3,5 (mm)
Querschnitt 105 mm², Gewicht ca. 0,824 kg/m (25 m Rolle ≈ 21 kg, 50 m Rolle ≈ 42 kg)
Werkstoff Erdreich & Fahne
Nichtrostender Edelstahl V4A, Werkstoff-Nr. 1.4571 / 1.4404 (≥ 2 % Molybdän)
Maschenweite & Klemmabstand
Max. 20 × 20 m (bei Blitzschutz max. 10 × 10 m); alle ≤ 2 m mit der Bewehrung verklemmen

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 62561-2, DIN 18014
Bauteil
Rundstahl Ø 10 mm (78 mm²)
Länge
50
Werkstoff
Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404 – Erdreich & Anschlussfahne)
Gewicht (kg)
31
Werkstoff nr
1.4571 / 1.4404
Liefereinheit
50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg)
Durchmesser (mm)
10 mm
Rollenlänge (m)
50
Querschnitt mm2
78

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
Geprüft nach DIN EN 62561-1 / -2, RoHS- und REACH-konform
Systemanforderungen
Abnahme, Niederohmmessung (≤ 0,2 Ω) und Fotodokumentation müssen vor dem Betonieren durch eine eingetragene Elektro- oder Blitzschutzfachkraft erfolgen.
Technische Nachweise
Prüfprotokoll und Fotodokumentation nach DIN 18014 gehören zur Anlagendokumentation.
Design standard
DIN 18014:2023-06 (Erdungsanlagen für Gebäude), NAV § 13, VDE 0100-410, VDE 0100-540, DIN EN 62305-3
Produktnorm
DIN EN 62561-1 (Verbinder) und DIN EN 62561-2 (Leiter und Erder)
Brandverhalten
Nichtbrennbar (metallischer Werkstoff, Klasse A1)

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Ringerder im Erdreich (V4A)
  • Funktionspotentialausgleichsleiter in der Bodenplatte
  • Anschlussfahne zur Haupterdungsschiene (HES)
  • Ringerder im Erdreich unter gedämmten Bodenplatten und bei WU-Beton (V4A)
  • Schutz- und Funktionspotentialausgleichsleiter im Betonfundament (St/tZn oder V4A)
  • Anschlussfahnen zur Haupterdungsschiene HES und für Blitzschutzableitungen (V4A)
  • Einbindung der Fundamentbewehrung alle 2 m

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Ringerder im Erdreich (unter XPS-Dämmung / bei WU-Beton) oder Anschlussfahne

Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404) als Bandstahl 30 × 3,5 mm oder Rundstahl Ø 10 mm.

Zwingende Anforderung nach DIN 18014:2023-06 zum Schutz vor Korrosion und Elementbildung.

Klemmen im Erdreich mit V4A-Kreuzverbindern schrauben und mit Korrosionsschutzbinde schützen.

Potentialausgleichsleiter vollständig im Beton (≥ 5 cm Betondeckung)

Stahl feuerverzinkt (St/tZn) Bandstahl 30 × 3,5 mm oder Rundstahl Ø 10 mm.

Der alkalische Beton schützt den verzinkten Stahl dauerhaft.

Bandstahl hochkant stellen und alle 2 m mit der Bewehrung verklemmen.

Ausführungen im Überblick

Bauteil und Querschnitt
Bandstahl 30 × 3,5 mm (105 mm²), Rundstahl Ø 10 mm (78 mm²), Kreuzverbinder 30 × 3,5 / Ø 8–10 mm, Anschlussfahne (Übergang Beton / HES), Abstandhalter für Bandstahl (im Beton)

Erst das benötigte Bauteil (Bandstahl 30×3,5 mm, Rundstahl Ø 10 mm, Kreuzverbinder, Anschlussfahne oder Abstandhalter) wählen.

Werkstoff nach Einbauort
Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404 – Erdreich & Anschlussfahne), Stahl feuerverzinkt (St/tZn – nur im Beton)

Dann den Werkstoff nach DIN 18014 wählen: V4A (1.4571/1.4404) für Erdreich, Ringerder und Anschlussfahnen; St/tZn nur im Beton.

Rollenlänge bzw. Einheit
25 m Rolle/Ring (ca. 21 kg), 50 m Rolle/Ring (ca. 42 kg bzw. 31 kg), 80 m Rolle/Ring (ca. 50 kg), Einzelstück (M8/M10 geschraubt), Packung 25 Stück, Länge 1,5 m (Stück), Länge 2,0 m (Stück)

Zuletzt die Rollenlänge (25 m / 50 m) bzw. Liefereinheit wählen.

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Ausführung von Fundamenterder und Ringerder nach DIN 18014

  1. Schritt 1 – Bauweise prüfen: Bei gedämmter Bodenplatte (XPS) oder WU-Beton Ringerder aus V4A im Erdreich + Funktionspotentialausgleichsleiter im Beton planen.
  2. Schritt 2 – Im Beton Bandstahl 30 × 3,5 mm hochkant auf Abstandhaltern (oder Rundstahl Ø 10 mm) verlegen und mindestens 5 cm Betondeckung einhalten.
  3. Schritt 3 – Funktionspotentialausgleichsleiter maximal alle 2 m über geprüfte Klemmen nach DIN EN 62561-1 mit der Bewehrung verbinden (nicht nur rödeln!).
  4. Schritt 4 – Alle Anschlussfahnen nach außen bzw. zur Haupterdungsschiene (HES) in Edelstahl V4A (1.4571/1.4404, Mindestlänge 1,5 m) ausführen.
  5. Schritt 5 – Vor dem Betonieren Durchgangsmessung (≤ 0,2 Ω) und lückenlose Fotodokumentation durch die Elektro- oder Blitzschutzfachkraft durchführen lassen.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Schraubenschlüssel / Drehmomentschlüssel (für M8/M10 Kreuzverbinder)
  • Bolzenschneider / Trennschleifer
  • Niederohmmessgerät (durch Elektrofachkraft)

Wichtige Hinweise

  • Niemals feuerverzinkten Stahl (St/tZn) oder V2A im Erdreich oder für Anschlussfahnen verwenden – dort ist V4A (1.4571/1.4404) Pflicht!
  • Keilverbinder ohne Schraubung nicht im Erdreich einsetzen; Erdklemmen immer mit Korrosionsschutzbinde umwickeln.
  • Beton niemals einbringen, bevor die Elektrofachkraft die Anlage gemessen und fotografisch dokumentiert hat.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Bänder und Drähte stehen im Ring/Bund unter Federspannung – beim Öffnen der Bindung Schutzbrille und feste Schutzhandschuhe tragen! Überstehende Anschlussfahnen mit Schutzkappe sichern.
Zuschnitt
Mit Bolzenschneider, Metallsäge oder Trennschleifer ablängen; Schnittkanten entgraten.
Lagerung
Rollen und Kartons trocken und eben lagern.
Entsorgung
Stahl- und Edelstahlreste als Metallschrott (Abfallschlüssel 17 04 05) dem Recycling zuführen.

Häufige Fehler vermeiden

  • Feuerverzinkten Bandstahl (St/tZn) statt V4A unter der Perimeterdämmung im Erdreich verlegen
  • Erdungsband nur mit Rödeldraht an die Bewehrung binden statt geprüfte Klemmen nach DIN EN 62561-1 zu verschrauben
  • Bandstahl 30 × 3,5 mm flach statt hochkant in den Beton legen
  • Betonieren ohne vorherige Durchgangsmessung und Fotodokumentation durch die Elektrofachkraft
  • Festpreise erwarten statt regionale Angebote nach Menge und Lieferort zu vergleichen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Wann ist Edelstahl V4A (1.4571 / 1.4404) Pflicht und wann darf feuerverzinkter Stahl (St/tZn) verwendet werden?

Nach DIN 18014:2023-06 darf feuerverzinkter Stahl (St/tZn) ausschließlich innerhalb des Betons verlegt werden, wenn er allseitig von mindestens 5 cm Beton umschlossen ist (als kombinierter Schutz- und Funktionspotentialausgleichsleiter). Sobald der Leiter im Erdreich oder unterhalb der Sauberkeitsschicht liegt (Ringerder bei gedämmter Bodenplatte oder WU-Beton) sowie bei allen Anschlussfahnen aus dem Beton heraus, ist hochlegierter Edelstahl V4A mit mindestens 2 % Molybdängehalt (Werkstoff-Nr. 1.4571 oder 1.4404) zwingend vorgeschrieben.

Warum reicht bei einer Bodenplatte auf XPS-Perimeterdämmung oder aus WU-Beton ein Bandstahl im Beton nicht mehr als Erder?

XPS-Perimeterdämmung, PE-Folien, Noppenbahnen und wasserundurchlässiger Beton (WU-Beton) erhöhen den elektrischen Übergangswiderstand zum Erdreich so stark, dass die Bodenplatte nicht mehr erdfühlig ist. Deshalb muss unterhalb der Dämmung bzw. Sauberkeitsschicht im feuchten Erdreich ein Ringerder aus Edelstahl V4A (Bandstahl 30 × 3,5 mm oder Rundstahl Ø 10 mm, Maschenweite ≤ 10 × 10 m bzw. ≤ 20 × 20 m) verlegt werden, während im Beton der Funktionspotentialausgleichsleiter verläuft.

Warum ist normaler Edelstahl V2A (1.4301) oder kunststoffummantelter verzinkter Stahl für Anschlussfahnen nicht zulässig?

Edelstahl V2A (1.4301) besitzt keinen ausreichenden Molybdängehalt und korrodiert im Erdreich und am Betonaustritt. Auch verzinkter Rundstahl mit Kunststoffmantel ist nach DIN 18014:2023-06 für Anschlussfahnen nicht mehr zulässig, da Beschädigungen des Mantels zu rascher Korrosion führen. Gefordert ist V4A (1.4571 / 1.4404).

Darf ich den Bandstahl im Beton einfach mit Bindedraht (Rödeldraht) verbinden?

Nein. Bindedraht der Eisenflechter ist keine dauerhaft elektrisch leitfähige und blitzstromtragfähige Verbindung. Alle Verbindungen der Erdungs- und Potentialausgleichsleiter untereinander sowie die Verbindungen zur Bewehrung (mindestens alle 2 m) müssen mit geprüften Verbindern nach DIN EN 62561-1 (z.

B. geschraubten Kreuzverbindern) ausgeführt werden.

Warum muss Bandstahl 30 × 3,5 mm im Beton hochkant verlegt werden?

Wird das 30 mm breite Band flach auf die Bewehrung gelegt, können sich beim Betonieren unter dem Band Luftblasen und Kiesnester bilden, sodass die geforderte allseitige Betonumhüllung von mindestens 5 cm fehlt. Mit Abstandhaltern wird der Bandstahl hochkant fixiert. Rundstahl Ø 10 mm kann dagegen lageunabhängig direkt an der Bewehrung befestigt werden.

Welche Maschenweiten schreibt DIN 18014 vor?

Für den Schutz- und Funktionspotentialausgleichsleiter in der Bodenplatte gilt eine maximale Maschenweite von 20 × 20 m; ist ein äußeres Blitzschutzsystem nach DIN EN 62305 geplant, beträgt die maximale Maschenweite 10 × 10 m. Für erdverlegte Ringerder bei nicht erdfühligen Fundamenten wird eine Maschenweite von ≤ 10 × 10 m (bzw. bei Wohngebäuden ohne Blitzschutz bis 20 × 20 m) ausgeführt.

Wie oft muss der Leiter in der Bodenplatte mit der Stahlbewehrung verbunden werden?

Nach DIN 18014 ist der Schutz- und Funktionspotentialausgleichsleiter im Abstand von maximal 2 m elektrisch leitend (über geprüfte Klemmen) mit der Bewehrung der Bodenplatte zu verbinden.

Müssen Klemmverbindungen im Erdreich zusätzlich geschützt werden?

Ja. Im Erdreich verlegte geschraubte Kreuzverbinder aus V4A sind nach der Montage zusätzlich mit einer Korrosionsschutzbinde (Petrolatumbinde) zu umwickeln. Reine Keilverbinder ohne Schraubung dürfen nur im Beton, niemals im Erdreich eingesetzt werden.

Wer darf eine Erdungsanlage nach DIN 18014 und NAV § 13 einbauen, prüfen und dokumentieren?

Die Erdungsanlage ist Teil der elektrischen Anlage (NAV § 13). Die Verlegung darf durch eine Elektro-/Blitzschutzfachkraft oder durch eine unterwiesene Baufachkraft unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft erfolgen. Vor dem Einbringen des Betons müssen zwingend die Durchgangsmessung (Richtwert ≤ 0,2 Ω zwischen Anschlussfahnen und Konstruktionsteilen) und die Fotodokumentation durch die eingetragene Elektro- oder Blitzschutzfachkraft durchgeführt werden.

Wie schwer sind eine 25-m-Rolle und eine 50-m-Rolle Bandstahl 30 × 3,5 mm?

Bandstahl 30 × 3,5 mm hat einen Querschnitt von 105 mm² und wiegt ca. 0,824 kg je Meter (82,4 kg je 100 m). Eine 25-m-Rolle wiegt ca. 21 kg, eine 50-m-Rolle ca. 42 kg. Eine 50-m-Rolle Rundstahl Ø 10 mm (78 mm²) wiegt ca. 31 kg.

Warum sind einzelne Varianten als „Auf Anfrage“ gekennzeichnet?

Diese Ausführungen sind nur durch ein einzelnes Werk belegt oder werden im Fachhandel auftragsbezogen disponiert. Sie können die Variante regulär anfragen; Verfügbarkeit und Lieferzeit bestätigt das Angebot.

Warum stehen auf der Seite keine Festpreise?

Baustoffpreise im Roh- und Tiefbau hängen stark von Abnahmemenge, Palettierung, Frachtentfernung und Entladeart ab. Sie stellen Ihre Auswahl zusammen und erhalten ein konkretes regionales Angebot.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

DIN 18014:2023-06

Norm für Planung, Ausführung und Dokumentation von Erdungsanlagen für Gebäude.

DIN EN 62561-1 / -2

Europäische Prüfnormen für Verbindungsbauteile (-1) sowie Leiter und Erder (-2) im Blitzschutz- und Erdungsbau.

V4A (1.4571 / 1.4404)

Hochlegierter, nichtrostender Edelstahl mit ≥ 2 % Molybdängehalt; Pflicht für Erder im Erdreich und Anschlussfahnen.

St/tZn

Feuerverzinkter Stahl; nur vollständig im Beton eingebettet (≥ 5 cm Betondeckung) zulässig.

FPAL

Funktionspotentialausgleichsleiter im Betonfundament (Maschenweite ≤ 20 × 20 m bzw. ≤ 10 × 10 m, alle 2 m mit Bewehrung geklemmt).

HES / PAS

Haupterdungsschiene (früher Potentialausgleichsschiene), an die die Anschlussfahne aus dem Fundament geführt wird.

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