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Betonpflaster Rechteck- und Quadratformat
Symbolabbildung

Betonpflaster Rechteck- und Quadratformat

L × B × H 20 × 10 × 6 cm · grau · DIN EN 1338

Betonpflaster für geplante Wege, Terrassen und Verkehrsflächen; Format, Dicke und Unterbau gemeinsam nach Belastung wählen.

Steinformat wählen 20 × 10 cm
Steinformat
Steindicke wählen 6 cm
Steindicke
Farbe wählen Grau
Farbe

Menge wählen

m²
1 m²

Produkt & technische Daten

Ausführung, Eigenschaften und Normen im Überblick

Technische Angaben

Wesentliche technische Daten, Eigenschaften und Anwendungsbereiche: Betonpflaster Rechteck- und Quadratformat. Detaillierte Informationen finden Sie in den Abschnitten.

Norm
DIN EN 1338
Farbe
Grau
Kennwerte
Stehen in der Leistungserklärung zum Angebot
Verlegung
Ungebunden auf Splittbett
Steindicke
6 cm
Oberfläche
Glatt, gestrahlt oder mit Vorsatz; steht im Angebot
Steinformat
20 × 10 cm
Einsatz
Terrasse, Gehweg und Gartenweg
Steinmaß
20 × 10 cm (Nennmaß)
Paketgroesse
Steht im Angebot
Oberflaeche fase
Steht im Angebot
Spaltzugfestigkeit
Charakteristisch ≥ 3,6 MPa (Anforderung DIN EN 1338)
Hersteller und Fabrikat
Wird im Angebot benannt
Verschleisswiderstand
Steht in der Leistungserklärung zum Angebot
Witterungsbestaendigkeit
Steht in der Leistungserklärung zum Angebot
Anfrageeinheit
m²
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Produktbeschreibung

Betonpflaster ist der Standardbelag für Hof, Einfahrt, Weg und Terrasse. Die Steine werden ungebunden auf einer Bettung aus Splitt bzw. Brechsand-Splitt-Gemisch verlegt, abgerüttelt und verfugt.

Vollständige Produktbeschreibung

Die Bauweise ist reparierbar; Entwässerung und eine gegebenenfalls erforderliche Versickerungsleistung müssen gesondert geplant und nachgewiesen werden. Die Steindicke richtet sich nach der Belastung: 6 cm für Terrassen und Gehwege, 8 cm für Pkw-Einfahrten und Hofflächen, 10 cm für höhere Beanspruchung nach Planung. Ebenso wichtig ist das Format: Je länger der Stein im Verhältnis zur Dicke, desto empfindlicher reagiert er auf Verkehrslasten.

Für befahrene Flächen empfehlen die Regelwerke kompakte Formate. Mindestens so wichtig wie der Stein ist der Unterbau: eine ausreichend dicke, verdichtete Tragschicht, Gefälle für das Oberflächenwasser und eine stabile Randeinfassung. Ein Pflaster mit zu dünnem Unterbau setzt sich, unabhängig von der Steindicke.

Steinoberfläche (glatt, gestrahlt, mit Vorsatz), Fase, Farbmischung und Lieferform unterscheiden sich je nach Werk. Diese Angaben sowie die Leistungserklärung nach DIN EN 1338 bestätigt das Angebot.

  • Formate 20×10, 20×20 und 30×20 cm
  • Steindicke 6 cm (begehbar), 8 cm (Pkw), 10 cm (höhere Last nach Planung)
  • Grau oder anthrazit, ungebunden auf Splittbett
  • Pflastersteine nach DIN EN 1338
  • Unterbau und Randeinfassung entscheiden über die Haltbarkeit
  • Oberfläche und Fase stehen im Angebot, die Klassen in der Leistungserklärung zum Angebot

Material und Eigenschaften

Norm
DIN EN 1338
Farbe
grau oder anthrazit
Kennwerte
Stehen in der Leistungserklärung zum Angebot
Verlegung
Ungebunden auf Splitt- bzw. Brechsand-Splitt-Bettung
Steindicke
6, 8 oder 10 cm
Oberfläche
Glatt, gestrahlt oder mit Vorsatz; steht im Angebot

Gewählte Ausführung

Norm
DIN EN 1338
Farbe
Grau
Einsatz
Terrasse, Gehweg und Gartenweg
Verlegung
Ungebunden auf Splittbett
Steinformat
20 × 10 cm
Steinmaß
20 × 10 cm (Nennmaß)
Steindicke
6 cm
Paketgroesse
Steht im Angebot
Oberflaeche fase
Steht im Angebot
Spaltzugfestigkeit
Charakteristisch ≥ 3,6 MPa (Anforderung DIN EN 1338)

Steht in der Leistungserklärung zum Angebot.

Hersteller und Fabrikat
Wird im Angebot benannt
Verschleisswiderstand
Steht in der Leistungserklärung zum Angebot
Witterungsbestaendigkeit
Steht in der Leistungserklärung zum Angebot
  • Oberfläche, Fase und Farbmischung
  • Witterungs- und Verschleißklasse (Leistungserklärung)
  • m² je Paket und Palettenmenge
  • Liefertermin und Kranabladung

Normen und Nachweise

CE-Kennzeichnung
CE-Kennzeichnung mit Leistungserklärung
Construction
DIN 18318 und Merkblatt M FP 2024 für die ungebundene Bauweise
Delivery terms
TL Pflaster-StB 06/15 für Verkehrsflächen
Technische Nachweise
Leistungserklärung und Verlegeanleitung kommen mit dem Angebot.
Produktnorm
DIN EN 1338 Pflastersteine aus Beton

Einsatz & Auswahlhilfe

Eignung prüfen, Bedarf planen und Ausführungen einordnen

Einsatz der gewählten Ausführung

Betonpflaster 20 × 10 cm, 6 cm dick, grau: für Gehbelastung – Terrasse, Gehweg und Gartenweg. Ungebunden auf Splittbett verlegt.

Geeignet für

  • Terrasse, Gehweg und Gartenweg
  • Garten- und Hofflächen
  • Flächen mit Gefälle zu Rinne oder Beet

Einsatzgrenzen

  • Nicht für regelmäßig befahrene Flächen
  • Haltbarkeit hängt von Tragschicht, Bettung und Randeinfassung ab
  • Gefälle für Oberflächenwasser einplanen

Anwendungen und Zielgruppen

  • Pkw-Einfahrt mit 8 cm
  • Terrassen- und Gartenwege mit 6 cm
  • Hofflächen
  • Hof und Einfahrt
  • Terrasse und Weg
  • Garten- und Landschaftsbau

Welche Ausführung passt zum Vorhaben?

Auswahl für Ihr Vorhaben

Tragschicht, Randeinfassung und Entwässerung mitplanen. Ein üblicher Fugenaufbau macht die Fläche nicht automatisch zu einem nachgewiesenen Versickerungsbelag.

Betonpflaster für geplante Wege, Terrassen und Verkehrsflächen; Format, Dicke und Unterbau gemeinsam nach Belastung wählen.

Terrasse oder Gartenweg

6 cm

Ausreichend für Gehbelastung.

Unterbau trotzdem verdichten.

Pkw-Einfahrt

8 cm, kompaktes Format

Robust unter Fahrlast.

Tragschicht nach Untergrund planen.

Gelegentliche schwere Fahrzeuge

10 cm nach Planung

Mehr Reserve gegen Bruch und Verschiebung.

Aufbau fachlich planen lassen.

Ausführungen im Überblick

Steinformat
20 × 10 cm, 20 × 20 cm, 30 × 20 cm

Länge × Breite des Steins; kompakte Formate für befahrene Flächen.

Steindicke
6 cm, 8 cm, 10 cm

Dicke nach Belastung wählen.

Farbe
Grau, Anthrazit

Durchgefärbt oder mit farbiger Vorsatzschicht; was geliefert wird, steht im Angebot.

Verarbeitung & Sicherheit

Verarbeitung planen, Hinweise beachten und Material richtig lagern

Planung und Verarbeitung

Pflaster in 6 Schritten

  1. Schritt 1 – Unterbau auskoffern, Tragschicht lagenweise einbauen und verdichten.
  2. Schritt 2 – Randeinfassung in Beton setzen.
  3. Schritt 3 – Bettung 3–5 cm abziehen.
  4. Schritt 4 – Steine aus mehreren Paketen gemischt verlegen.
  5. Schritt 5 – Fugen füllen, mit Gummimatte abrütteln.
  6. Schritt 6 – Fugen nachfüllen und Überschuss abkehren.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • alu-richtlatte-libellen

Wichtige Hinweise

  • Aus mehreren Paketen gleichzeitig verlegen, um Farbschwankungen zu mischen.
  • Rüttelplatte nur mit Gummimatte.
  • Gefälle vom Gebäude weg.

Sicherheit, Lagerung und Entsorgung

Hinweis
Beim Trennen von Beton und Feinsteinzeug entsteht Quarzfeinstaub: nass schneiden oder absaugen, Atemschutz und Gehörschutz tragen.
Lagerung
Paletten auf ebenem, tragfähigem Untergrund lagern.
Handhabung
Schwere Elemente mit Hebezange bzw. Verlegehilfe bewegen; Rückenschonend arbeiten.

Häufige Fehler vermeiden

  • Zu dünne Tragschicht
  • Kein Gefälle
  • Ohne Randeinfassung
  • Bettung als Höhenausgleich
  • Steine nur aus einem Paket verlegt

Unterlagen

Häufige Fragen

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Häufige Fragen

Welche Steindicke brauche ich für die Einfahrt?

Für Pkw-Einfahrten sind 8 cm üblich. 6 cm reicht für Terrassen und Gehwege. 10 cm wird bei höherer Beanspruchung nach Planung eingesetzt. Ohne passenden Unterbau hilft auch ein dickerer Stein nicht.

Welcher Unterbau gehört unter Pflaster?

Eine verdichtete Tragschicht aus Frostschutz- bzw. Schottergemisch, darauf eine 3–5 cm dicke Bettung aus Splitt oder Brechsand-Splitt-Gemisch. Die Dicke der Tragschicht richtet sich nach Untergrund und Belastung.

Welches Format eignet sich für befahrene Flächen?

Kompakte Formate wie 20×10 oder 20×20 cm mit 8 cm Dicke sind robust. Bei langen Formaten sollte das Verhältnis von Länge zu Dicke klein bleiben; die Verlegeanleitung zum Stein nennt Grenzen.

Wie viel Gefälle braucht Pflaster?

In der Regel mindestens 2,5 % bei Pflaster; Wasser muss vom Gebäude weg in Rinne, Beet oder Einlauf abgeführt werden. Die genaue Vorgabe kommt aus der Planung und der Verlegeanleitung.

Womit verfuge ich Betonpflaster?

Ungebunden mit Brechsand oder Brechsand-Splitt-Gemisch, abgestimmt auf Fugenbreite und Bettung. Nach dem Abrütteln Fugen nachfüllen.

Brauche ich Randsteine?

Ja. Rasenkanten, Tiefborde oder Hochborde in Beton gesetzt verhindern, dass Pflaster und Bettung seitlich ausweichen.

Wie viel Verschnitt muss ich einplanen?

Je nach Flächenform und Verlegeverband einige Prozent; bei vielen Ecken und Rundungen mehr. Plane Reservesteine für spätere Reparaturen ein.

Verblasst die Farbe von anthrazitfarbenem Pflaster?

Bei durchgefärbten Steinen bleibt der Farbton im Stein; die Oberfläche kann sich durch Bewitterung und Abrieb aufhellen. Auf Ausblühungen achtet man bei Beton allgemein; sie gehen meist mit der Zeit zurück.

Ist das Pflaster frost- und tausalzbeständig?

Pflastersteine nach DIN EN 1338 werden in Witterungsbeständigkeitsklassen eingeteilt. Welche Klasse das angebotene Produkt erreicht, steht in der Leistungserklärung.

Kann ich Pflaster selbst verlegen?

Ja, mit Rüttelplatte mit Gummimatte, Richtlatte und Schnur. Unterbau, Gefälle und Randeinfassung sollten vorher geplant sein.

Kann ich im Herbst noch pflastern?

Ungebundenes Pflaster auf Splittbett lässt sich bis in den Herbst verlegen, solange Bettung und Tragschicht nicht gefroren sind. Mörtel- und Betonarbeiten, etwa die Rückenstütze der Randsteine, brauchen meist mindestens +5 °C. Fugen vor dem Winter vollständig füllen.

Begriffe erklärt

Antworten zur Auswahl und wichtige Fachbegriffe

Begriffe erklärt

Bettung

3–5 cm Splitt bzw. Brechsand-Splitt zwischen Tragschicht und Stein.

Fase

Abgeschrägte Steinkante.

Vorsatz

Obere Betonschicht mit besonderer Farbe oder Körnung.

Ausblühung

Weißliche Kalkablagerung auf Beton, meist vorübergehend.

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